In einem Regionalzug nach Rottweil war es zu dem Übergriff gekommen. Zwei Tatverdächtige sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. (Symbolfoto) Foto: Robin Heidepriem

Die Kriminalpolizei Rottweil ermittelt gegen mehrere Verdächtige, die für einen Übergriff auf zwei Fahrgäste in einem Regionalzug nach Rottweil Ende Februar in Frage kommen. Am Dienstag hat sie die Wohnungen sechs junger Männer in den Landkreisen Rottweil und Zollernalb durchsucht. Zwei junge Männer befinden sich in Untersuchungshaft.

Rottweil - Bei der Tat am 28. Februar waren zwei 29 und 36 Jahre alte Fahrgäste, die in Horb zugestiegen waren, leicht verletzt worden. Sie wurden mit mehreren Schlägen malträtiert, wodurch sie blutende Verletzungen und eine Knochenfraktur davontrugen. Zudem hatten die Tatverdächtigen ihre Wertgegenstände mitgenommen. 

Beim Verlassen des Zuges flohen die Täter mit Taxis ins Stadtgebiet Rottweil. Bei der anschließenden Fahndung nach der Gruppe konnten zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 23 Jahren ermittelt werden. 

Verdächtige sind bereits polizeibekannt

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Rottweil führten zu acht Tatverdächtigen, die an dem Vorfall beteiligt gewesen sein sollen. Es handelt sich um junge Männer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren, die der Polizei bereits durch eine Vielzahl von Straftaten bekannt waren. Zwei 20 und 21 Jahre alten Männer wurden dem Haftrichter vorgeführt, weil bereits Haftbefehle gegen sie vorlagen. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.

Ein Teil der Verdächtigen steht darüber hinaus im Verdacht, vor dem Raubüberfall im Zug bei Ausschreitungen auf dem Schlossplatz in Stuttgart beteiligt gewesen zu sein, die am gleichen Tag einen größeren Polizeieinsatz erforderten. 

Ermittlungen dauern an

Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Rottweil führen die Ermittlungen in diesem Fall fort, da noch mindestens ein weiterer Verdächtiger an der Tat beteiligt war. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann der Vorfall erst jetzt mitgeteilt werden, heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Konstanz.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: