Degerloch, Albstraße
Plätze: 450
durchschnittliche Auslastung: 85%
Parkgebühr pro Tag: 8,00 Euro Foto: Screenshot/VVS

Aktuell finden sich elf Park-and-Ride-Plätze in Stuttgart. Preisgestaltung und Auslastung könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Einen Überblick der Angebote liefert unsere Fotoshow.

Stuttgart - Insgesamt finden sich elf Park-and-Ride-Plätze in der Region Stuttgart. Dabei unterscheiden sich die Stellplatzangebote jedoch in Auslastung, Größe und Preisen. Unserer Fotoshow liefert einen Überblick der verschiedenen P+R Plätze im Landkreis Stuttgart.

Anlagen: Im Einzugsgebiet des VVS stehen 110 Anlagen mit rund 15.250 Stellplätzen zur Verfügung. Allein 2.279 Plätze befinden sich im Landkreis Stuttgart, verteilt auf elf Anlagen. In Österfeld steht mit 509 Plätzen die größte Anlage in Stuttgart. Die P+R-Plätze liegen an einigen Stationen (auch) auf Parkdecks oder in Parkhäusern, wie beispielsweise in Degerloch, Albstraße. Sieben der elf P+R-Plätze sind kostenpflichtig. Ob die Plätze gebührenpflichtig sind, hängt von der Nachfrage ab. Als Faustregel gilt: Je weiter draußen in der Region, desto günstiger. Parkkarten für kostenpflichtige Angebote sind an Automaten, bei den örtlichen Verkaufsstellen oder durch Teilnahme am P+R-Abo des VVS erhältlich

Betreiber: In der Regel werden die Anlagen von den Kommunen oder der Bahn-Tochter DB Bahnpark betrieben. Die Auslastung aller P+R-Plätze liegt im gesamten Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) bei knapp 85 Prozent.

Historie: P+R gibt es in Deutschland seit den 1970er Jahren. Die ersten Anlagen gab es mit dem Bau der S-Bahnen in ­München (wegen der Olympischen Spiele 1972). Als drittes nach dem Zweiten ­Weltkrieg in Deutschland entstandenes S-Bahn-System (nach München und der S-Bahn Rhein-Main) ging die S-Bahn ­Stuttgart im September 1978 in Betrieb.

Infos: Eine Übersicht über alle Anlagen im VVS (Anzahl, Stellplätze, Karten, Preise etc.) gibt es im Internet unter www.vvs.de/rundum-mobil/unterwegs/park-ride/.