In einen der Unfälle war ein Pferdeanhänger verwickelt – das Tier darin blieb unverletzt. Foto: Puchner/dpa

Ein Zusammenstoß mit einem Pferdeanhänger und zwei Kollisionen mit Betonschutzwänden ereigneten sich am Dienstag aufgrund der Wetterlage.

Mehrere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Dienstagabend auf der A 5 in Folge von Starkregen. Gegen 18:45 Uhr befuhr ein Audi-Fahrer den mittleren Fahrstreifen der A 5 zwischen Anschlussstelle Appenweier und Achern in nördlicher Richtung, wie die Polizei mitteilt.

 

Bei regennasser Fahrbahn und offenbar wegen nichtangepasster Geschwindigkeit verlor der 60-jährige Audi-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem rechts neben ihm fahrenden VW mit Pferdeanhänger. Verletzt wurde niemand. Das unverletzte Pferd wurde in einen anderen Anhänger umgeladen. Der Audi sowie der Pferdeanhänger wurden abgeschleppt. Der entstandene Schaden beträgt etwa 16.000 Euro.

Fahrzeugteile schleudern auf die Fahrbahn

Auf der A 5 zwischen Anschlussstelle Bühl und Achern auf Höhe Ottersweier kam es gegen 19:15 Uhr zu zwei Verkehrsunfällen. Ein BMW-Fahrer, der mit seinem Wagen auf dem mittleren Fahrstreifen in südlicher Richtung unterwegs war, kam aufgrund des einsetzenden Starkregens und offenbar nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Auto drehte sich und kollidierte mit einem am linken Fahrbahnrand befindlichen Betonschutzwand, bevor es quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand kam, informiert die Polizei weiter.

Bei dem Aufprall wurden Fahrzeugteile über die Betonschutzwand auf die Nordfahrbahn geschleudert, die von einem VW-Fahrer überfahren wurden. Der Schaden am BMW beträgt etwa 15.000 Euro, der Schaden am VW ist noch nicht bekannt. Der linke und mittlere Fahrstreifen musste bis zur Räumung der Unfallstelle gesperrt und die Fahrzeugteile auf der Nordfahrbahn beseitigt werden. Der BMW wurde abgeschleppt.

Zusammenstoß mit Betonmittelschutzwand

Bei dem zweiten Verkehrsunfall kam ein 41-jähriger BMW-Fahrer auf der regennassen Fahrbahn alleinbeteiligt und offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und stieß dort mit einer Betonmittelschutzwand zusammen. Durch den Aufprall wurde die Schutzwand beschädigt und leicht verschoben. Der Schaden wird insgesamt auf etwa 30.000 Euro beziffert.

Zur Räumung der Unfallstelle musste die mittlere und linke Fahrspur gesperrt werden. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Die Beamten der Verkehrsdienst Außenstelle Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen.