Es wird heiß am Dienstag. Für den Kreis Freudenstadt hat der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewarnung herausgegeben. Foto: Thaut Images - stock.adobe.com

Jetzt wird es heiß: Für Dienstag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Warnung vor starker Hitze im Kreis Freudenstadt ausgegeben. Wir sagen, was das bedeutet und worauf man nun achten sollte.

Erst Bibber-Sommer, jetzt Schwitze-Hitze: Der Sommer 2024 sorgt für ein „abwechslungsreiches“ Programm. Gerade die schnellen Temperatursprünge sorgen bei einigen Menschen für Probleme. Vorsicht ist deshalb für manche an diesem Dienstag geboten. Die Schwelle von etwa 32 Grad wird überschritten, was die erste Warnstufe des Deutschen Wetterdienstes auslöst.

Die Warnung gilt am Dienstag in der Zeit von 11 und 19 Uhr. Der DWD schreibt: „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“

So werden die Warnstufen ausgelöst

Doch welche Kriterien müssen für den DWD für die erste Warnstufe erfüllt sein? Der DWD erklärt: „Eine Warnung vor einer ‘starken Wärmebelastung‘ wird dann heraus gegeben, wenn die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Dieser Schwellenwert liegt bei etwa 32°C, kann aber aufgrund eines Akklimatisationseffektes bei Ereignissen im Frühsommer etwas niedriger und im Hochsommer etwas höher liegen. Als weiteres Kriterium einer Warnung wird die nächtliche Temperatur von Innenräumen herangezogen. Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.“

Die zweite und höchste Stufe ist dann „extreme Hitze“. „Überschreitet die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38°C, so wird vor einer ‘extremen Wärmebelastung‘ gewarnt.“

Wozu rät der DWD bei Hitzewarnungen?

Man solle folgende drei Grundregeln beachten.

Erstens: Man soll die Hitze Meiden. „Gehen Sie nicht in die direkte Sonne! Gehen Sie nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach draußen! Verschieben Sie körperliche Aktivität im Freien auf die frühen Morgenstunden!“ Zweitens: „Halten Sie Ihren Körper kühl und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr Trinken Sie ausreichend und regelmäßig. An heißen Tagen ist der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht. Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad. Auch kalte Arm- und Fußbäder wirken entlastend. Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung. Verzichten Sie auf Alkohol. Bevorzugen Sie leichtes Essen.“

Drittens: Man soll die Wohnung kühl halten. „Lüften Sie dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Schützen Sie die Räume vor direkter Sonneneinstrahlung. Suchen Sie nach kühleren Orten in der Nähe: zum Beispiel schattige Plätze in Parks, Kirchen, klimatisierte öffentliche Gebäude wie Einkaufszentren oder ähnliches.“

Ältere und pflegebedürftige Menschen müssen aufpassen

Vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen sollen vorsichtig sein. Hier hat unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit zusammen mit dem Robert Bosch Krankenhaus Verhaltenstipps herausgegeben.