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UCI MTB-Weltmeisterschaft Delegation trommelt in Kanada für WM 2020

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Gruppenbild mit Weltmeister: Stephan Salscheider und Jo Triller mit Alan Hatherly aus Südafrika, dem ersten E-Bike-Champion der Radsportgeschichte. Foto: Stadt Albstadt

Albstadt - In Mont-Sainte-Anne in der kanadischen Provinz Québec findet derzeit die Mountainbike-Weltmeisterschaft statt – und zwar mit Albstädter Beteiligung: Eine Delegation der Stadt macht Werbung für die nächste WM, die im Juni 2020 in Albstadt über die Bühne geht.

Die Wettkämpfe haben am Mittwoch mit der erstmalig ausgetragenen E-Bike-Weltmeisterschaft und dem anschließenden Team-Relay, dem Staffelrennen der Nationen, begonnen – die Deutschen, die im vergangenen Jahr in Lenzerheide Vizeweltmeister hinter den Gastgebern geworden waren, hatten sich einiges vorgenommen, doch sie waren nicht in Bestform und zudem glücklos und mussten sich mit Platz zwölf begnügen.

Am Freitag wollen es die Albstädter besser machen: Gemeinsam mit den Emissären der österreichischen Gemeinde Saalfelden-Leogang, die im September 2020 Gastgeberin der Downhill-WM ist, stellen sich Anton Reger, der Erste Bürgermeister, Jo Triller, Leiter des Amts für Familie, Bildung, Sport und Soziales, Marinus Merz vom Amt für Familie, Bildung, Sport und Soziales sowie Stephan Salscheider, Chef des Sportpromoters Skyder, den Vertretern der nationalen Verbände und der Medien. Traditionell geben die Ausrichter der nächsten Weltmeisterschaft einen Empfang – und erhalten abschließend von der "Union Cycliste Internationale" (UCI) die Weltmeisterfahne überreicht.

Die bisherigen Eindrücke der Albstädter sind durchweg positiv. Sie haben der deutschen Mannschaft einen Besuch abgestattet und sich mit Nationaltrainer Peter Schaupp unterhalten – und sie haben sich einen Eindruck davon verschafft, was 2020 auf die zukommt. "Man merkt sofort, dass eine langfristige Planung absolut notwendig ist – und dass hier in Kanada erfahrene World Cup Organisatoren Regie führen", konstatiert Anton Reger.

Bereits am Dienstag haben er und seine Begleiter erste Gespräche mit UCI-Vertretern geführt; seither sind weitere gefolgt: mit den für Zeitnahme und Akkreditierung verantwortlichen Dienstleistern, mit den Sponsoren in Kanada, vor allem aber mit dem technischen Delegierten der UCI, dem Schweizer Beat Wabel. Mit letzterem sprachen sie über die Strecke. "Sie muss für alle fahrbar sein, Spaß machen und ausreichend Flow bieten", sagt Wabel.

Sowohl die Strecke in Mont-Sainte-Anne als auch die in Albstadt sind etwas länger als vier Kilometer und sehr abwechslungsreich; sie warten mit Abfahrten und Anstiegen auf, die den Fahrerinnen und Fahrern jeder Kategorie eine Menge abverlangen. In Mont-Sainte-Anne ist das Streckengrundlayout seit vielen Jahren gleich; die Organisatoren bauen jedoch Jahr für Jahr die Strecke weiter aus. Für die E-Bike-WM-Premiere wurden neue Segmente in die Strecke aufgenommen. Der Untergrund ist sandig; es liegen aber auch viele glatt gewaschene Steinen auf dem Kurs, und das bedeutet, dass bei Regen Rutschgefahr besteht. Eine zusätzliche Herausforderung für die Fahrer.

"Für Zuschauer einer der besten Kurse überhaupt"

Beat Wabel begleitet die Albstädter schon seit vielen Jahren bei der Entwicklung ihrer Strecke. "Ein ganz besonderer Kurs mit viel Qualität", sagt er, "und einer der besten Kurse für die Zuschauer. Man bekommt die Stimmung hautnah mit und hat Einblick auf die verschiedensten Streckenabschnitte."

Anders als in Albstadt sind die Wege, die Zuschauer und Teams zurücklegen müssen, in Mont-Sainte-Anne ziemlich weitläufig. Das gilt auch für die Expo- und Nation-Area, unter anderem deshalb, weil sowohl Mountainbike-WM als auch Downhill-Wettbewerb an Ort und Stelle ausgetragen werden. Die Zuschauerführung wollen die Albstädter in den kommenden Monaten noch weiter optimieren – damit, so Marinus Merz, "die Wettbewerbe im Bullentäle zu einem einmaligen Erlebnis für Zuschauer und Gäste werden".

Die Albstädter erhoffen sich von der WM nicht zuletzt einen Impuls für die Nachwuchsförderung, von dem die RSG Zollern-Alb und die anderen sporttreibenden Vereine profitieren sollen. "Wir sind ihnen sehr dankbar für ihr großes Engagement", sagt Jo Triller. "Es ist unser Ziel, sowohl dem Spitzen- als auch dem Breitensport mit den Strecken der Bikezone und dezentralen Pumptracks gute Sport- und Freizeitmöglichkeiten zu bieten."

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