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UCI Mountainbike WM Bundestrainer hat ein Faible für Speed

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Peter Schaupp in Aktion. Foto: Schwarzwälder Bote

Auf den Mountainbike-Bundestrainer Peter Schaupp kommt 2020 einiges zu. Da ist die erste Heim-WM seit 25 Jahren in Albstadt, da ist das Vierjahres-Highlight Olympische Spiele in Tokio. Und alles binnen fünf Wochen.

Grund genug, sich mit Peter Schaupp zu beschäftigen, der den Posten des Bundestrainers seit 2013 innehat. Doch die Verbindung des Schwaben mit dem Mountainbike-Sport reicht über mehr als ein Vierteljahrhundert zurück. In seiner sportlichen Biographie geht es vor allem um eins: Geschwindigkeit.

Wenn es um Peter Schaupp geht, muss man viele Menschen in der Szene erst einmal aufklären, dass damit "Speedy" gemeint ist. Nicht anders herum. Wo sonst ein Spitzname despektierlich wirken kann – beim Cross-Country-Bundestrainer verweist er auf seine sportliche Vergangenheit. Speed darf man da wörtlich nehmen.

Er selbst spricht zwar ganz nüchtern darüber, doch 211 Stundenkilometer sind eine spektakuläre Marke. Nicht auf der Autobahn, sondern auf Skiern. Peter Schaupp, der in Weissenhorn bei Ulm geboren ist, war Speedski-Fahrer. Das sind Leute, die auf zwei Brettern einfach möglichst schnell den Berg runterrasen. 1992 war die Disziplin bei den Olympischen Spielen einmal ein so genannter Demonstrations-Wettbewerb. Schaupp war dabei.

Mit Ski auf der Autobahn

Verrückt anmutende Geschichten erzählt der 61-Jährige mit Gemütsruhe, bisweilen begleitet ein Schmunzeln seine Berichte. So wie den, dass er sich auf der noch nicht eröffneten Autobahn A7 von seinen Kumpels mit Skiern aufs Dach eines BMW schnallen ließ, um ein Gefühl für die hohe Geschwindigkeit zu bekommen. Schon damals nutzte er das Fahrrad zum Sommertraining. 1987 erwarb er sein erstes Mountainbike. Und stand irgendwann im österreichischen Kaprun "zum Spaß" beim Downhill-Rennen am Start. 1994 beendete er die Speedski-Karriere und wechselte vollends ins Mountainbike-Fach.

Peter Schaupp begann 1996 damit, seinen ersten Trainerschein zu machen und unterstützte den damaligen baden-württembergischen Landestrainer Thomas Schediwie als Technik-Trainer. 1998 kam sein erster Sohn Dennis auf die Welt. Durch die familiären und beruflichen Anforderungen stoppte der gelernte Energieanlangen-Elektroniker Schaupp seine aktive sportliche Karriere 1999.

Ein paar Jahre später wurde er zum Technik-Trainer der Nationalmannschaft und 2005 U19-Bundestrainer. 2013 übernahm er den Posten des Chef-Bundestrainers, der für die Elite und die U23 zuständig ist. Gleich bei seiner ersten WM als verantwortlicher Coach gab es in Pietermaritzburg fünfmal Edelmetall für den BDR. So erfolgreich war das Team allerdings danach nie wieder.

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