U10-Nachwuchsmannschaften aus ganz Europa haben sich beim Bentley Hohenzollern Cup am Wochenende in Hechingen gemessen. Foto: Studio Cimi

Für das Hauptturnier beim Bentley Hohenzollern Cup haben die Veranstalter viel Lob geerntet. „Die Organisation lief noch besser ab als im Vorjahr“, so Hauptorganisator Nicklas Becker.

Der Bentley Hohenzollern Cup, eines der erfolgreichsten U10-Fußball-Turniere in Europa, hat am vergangenen Wochenende mit Wetterkapriolen gekämpft. Dennoch zieht Hauptorganisator Nicklas Becker ein positives Fazit zum Hauptturnier am Samstag. „Es war wieder eine herausragende Veranstaltung auf höchstem Niveau.“ Und weiter: „Alles was wir in der Theorie ein Jahr lang geplant hatten, hat funktioniert. Wir haben nur positive Rückmeldungen von allen teilnehmenden Vereinen bekommen. Besonders schön ist es dann zu hören, dass es wenige Turniere gebe, die so gut organisiert sind“, freut sich ein sichtlich erleichterter Becker.

 

Sowohl fußballerisch als auch organisatorisch sei das Turnier seinem gutem Ruf gerecht geworden. „Die Organisation lief noch besser ab als im Vorjahr.“

Dank an Partnervereine

32 Nachwuchsmannschaften aus ganz Europa haben sich im Weiherstadion gemessen. Die Schirmherren des Bentley Hohenzollern Cups – Bürgermeister Philipp Hahn und Georg Friedrich Prinz von Preußen – sowie zahlreiche Zuschauer haben die Veranstaltung wieder zu einem einmaligen Event gemacht, das landesweit seinesgleichen sucht.

Natürlich sei es schade gewesen, dass der Leistungsvergleich am Sonntag wegen des Schneefalls abgesagt werden musste. „Innerhalb einer Stunde haben wir es aber geschafft, die Mannschaften zu versorgen. Ein großer Dank geht dafür auch an unsere Partnervereine, die beispielsweise Transfers übernommen haben, die nicht selbstverständlich sind.“

Komplexe Logistik

Umso erfolgreicher sei dafür der Samstag verlaufen. Nicklas Becker erinnert nochmal daran, was für eine Logistik und Organisation hinter solch einem Turnier stehe. „Insgesamt 46 Transferfahrten standen am Wochenende an“, und lobte damit sein Team für die gute Arbeit. Das Bestand im festen Kern aus neun Mitgliedern – insgesamt hätten aber rund 100 Helfer den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglicht. „Nur als Team ist das zu schaffen.“

Sportlich stand nach 120 hochklassigen Spielen in der Hechinger Joline Arena, wie das Weiherstadion während des Turniers heißt, die aus Kroatien angereiste Mannschaft von Hajduk Split als Sieger fest. In einem spannenden Finale gegen die Auswahl von Ajax Amsterdam setzte sich Split knapp mit 1:0 durch. Verbunden mit einem riesigen Siegerpokal, ist dieser Sieg auch mit der nächstjährigen Unterbringung auf der Burg Hohenzollern während des Turnierwochenendes. Am 26./27. April 2025 ist die nächste Auflage geplant. Dann hoffentlich ohne Schnee am Sonntag.