Philipp Ahouansou (li.) spielt bei der HSG Wetzlar, Malte Donker bei GWD Minden. Foto: IMAGO/Maximilian Koch

Das meiste steht fest, aber eben noch nicht alles: Handball-Bundesligist TVB Stuttgart feilt noch an seinem Kader für die neue Saison. Zwei Namen tauchen auf.

An diesem Sonntag (17 Uhr) kommt der SC Magdeburg in die Porsche-Arena. Das Heimspiel gegen den amtierenden Champions-League-Sieger ist eines der Highlights für den TVB Stuttgart in dieser Saison in der Handball-Bundesliga.

 

Längst hat der TVB aber auch schon die kommende Runde in Planung. Der Kader steht so gut wie fest. Die Kreuzbandverletzung von Rückraum-Allrounder Marco Mengon hat aber noch einmal Bewegung in die Transferaktivitäten gebracht. Nach Informationen unserer Redaktion besteht großes Interesse an Rückraumspieler Philipp Ahouhansou von der HSG Wetzlar. Die Verhandlungen sollen schon sehr weit fortgeschritten sein.

Der 2,03-m-große Rückraumlinke könnte Lenny Rubin ersetzen, der den TVB verlassen wird und mit dem Schweizer Topclub Kadetten Schaffhausen in intensivem Kontakt steht. Der 24-jährige Ahouansou spielte vor seiner Zeit in Wetzlar bei den Rhein-Neckar Löwen und bei GWD Minden.

Bei einem Abstieg der HSG Wetzlar wäre der Rechtshänder (ein A-Länderspiel für Deutschland) ablösefrei, ansonsten müsste der TVB eine Ablösesumme bezahlen.

Donker spielte unter Kaufmann

Ein zweiter Name wird in der Handballszene mit Stuttgart in Verbindung gebracht: Malte Donker. Der abwehrstarke Linkshänder spielt aktuell bei Aufsteiger GWD Minden. Von 2021 bis 2025 war der 28-Jährige für den ThSV Eisenach am Ball. Aus dieser Zeit kennt ihn auch TVB-Chefcoach Misha Kaufmann bestens. Aktuell hat sein Team mit Kai Häfner nur einen Linkshänder für den Rückraum im Kader.

Doch zunächst gilt die Konzentration beim TVB dem Gastspiel des souveränen Bundesliga-Spitzenreiters SC Magdeburg. Das Team von Trainer Bennet Wiegert kommt mit dem ungewohnten Gefühl von zwei Niederlagen hintereinander (im Final Four um den DHB-Pokal) nach Stuttgart. Der TVB hat eine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen (darunter fünf Unentschieden) entgegenzusetzen.