Die St. Georgenerinnen gewinnen – entscheidend – im Kampf um den Landesliga-Klassenerhalt in Österreich. Die TVS-Herren spielen beim Saisonfinale remis.
Saisonfinale für beide Handball-Aushängeschilder des TV St. Georgen. Die Damen haben den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft.
Landesliga Damen
HC Lustenau - TV St. Georgen 24:25 (12:14). Die St. Georgenerinnen standen vor dem letzten Saisonspiel mächtig unter Druck. Es drohte die Relegation, deren finaler Ausgang erst im Juli festehen wird. Am Ende sicherten sich die TVS-Damen mit diesem knappen Sieg den Klassenerhalt.
Einen Edeljoker hatten die Bergstädterinnen eingesetzt. Maike Staiger hatte zuletzt wieder mittrainiert und zog sich in Lustenau noch einmal das Trikot über.
Lustenau startete mit einer 4:0-Führung in die Partie. Dann aber fanden auch die TVS-Mädels ins Spiel– Yvonne Beha, Luisa Brandenburg und schließlich Hebiba Kurz brachten ihre Farben mit 9:7 in Führung. Eben diesen Vorsprung konnte man dann auch mit in die Pause nehmen. Beim Spielstand von 12:14 wurden die Seiten gewechselt.
Der zweite Durchgang glich einem Wechselbad der Gefühle. Erst führte St.Georgen mit 17:14 – dann stellten die Gastgeberinnen auf 22:19. Am Ende jubelte das St. Georgener Team über einen hauchdünnen und so wichtigen Sieg.
Tore TVS-Damen: Fajfer, Hüther (je 1), Kurz (10/3), Y. Beha (7), S. Smajic und Brandenburg (je 3).
Bezirksoberliga Herren
Spvgg Mössingen – TV St. Georgen 31:31 (16:13). Im letzten Spiel der Saison mussten die Bergstädter, die schon lange als Meister feststehen, stark ersatzgeschwächt antreten. Ohne Mario Müller, Paul Assfalg, Stephan Lermer, Marcel Bertol und David Bublies ging es nach Mössingen. So kamen Robin Weber, Florian Falk und Tobias Deusch zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft. Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel. Mössingen führte zur Pause mit drei Toren.
Doch die St. Georgener machten am Ende noch mit Comeback-Qualität den Mössinger Vorsprung wett. Zum Abschluss der Saison stand ein leistungsgerechtes Remis.
Tore TVS-Herren: Struss (4), Falk (3), Hüther (3/1), T. Assfalg (10/1), Deusch, Link (je 1), Groh (2) und Jerke (7).