Beim 30. Rheinauenlauf in Rheinweiler herrschte beste Stimmung an und auf der Strecke.
„Wir sind sehr zufrieden angesichts der 569 Läufer“, sagten Mitglieder des Turnvereins (TV) Rheinweiler, der gleichzeitig der Veranstalter ist. Mit im Boot waren die Feuerwehr, das DRK und der Radsportverein Bamlach, der mit einem Besen am Fahrrad den Abschluss des Laufs markierte.
Es herrschte eine super Stimmung an der Strecke. Die Zuschauer feuerten die Läufer kräftig an. Und am Ziel angekommen gab es für jeden Teilnehmer frisches Obst und Wasser. Väter mit ihren Söhnen, Mitarbeiter von Firmen, ganze Gruppen und Einzelkämpfer waren dabei. Manche zeigten sich sportlich durchtrainiert, aber es waren auch Teilnehmer dabei, die die zehn Kilometer mit Stöcken absolvierten. Die Jüngsten nahmen am Bambini-Lauf teil.
Mit dem Sohn trainiert
Jenny Schlichting war mit 15 Läufern der Firma Silent Gliss auf der Strecke. Florian Philipp nahm mit seinem zehnjährigen Sohn Remy teil. Im vergangenen Jahr seien sie fünf Kilometer gelaufen. Nachdem für dieses Jahr im Vorfeld trainiert wurde, gelangen „mit Willenskraft“ die zehn Kilometer.
Beim Lauf als Zuschauer dabei war Daniel Erhardt. Am Tag zuvor war er bei einem Sponsorenlauf in Tannenkirch 100,5 Kilometer gelaufen. Der Erlös kam bei diesem Lauf zu 50 Prozent den Vereinen in Tannenkirch zu Gute, die anderen 50 Prozent gehen als Spende an das Hospiz am Buck. Beim Rheinauenlauf waren nun seine beiden Kinder dabei. „Ich finde diese Veranstaltung immer super“, sagte Erhardt im Gespräch mit unserer Zeitung.
Claudia Krüger und Kristin Lang waren als Betreuer beim Lauf. Sie begleiteten 35 Athleten der Altersklassen U8 bis U14 des TuS Efringen-Kirchen. „Wir sind sehr zufrieden mit der erbrachten Leistung“, alle seien hoch motiviert gewesen und ins Ziel gekommen.
Mut machen
Sandra Müller vom Verein „Jung und Krebs“, einer Selbsthilfegruppe aus Freiburg, hat sich am Rheinauenlauf beteiligt, um nach einer Krebserkrankung Mut zu machen, wieder mit dem Sport anzufangen. Den Krebs überwinden, aktiv zu werden, das sei wichtig.
Kurz vor dem Zieleinlauf stand Angela Stöhrer mit ihrer Schwiegermutter Eveline Schirmer. Sie warteten auf den Partner der jungen Frau, der erstmals einen solchen Lauf absolvierte. „Es herrscht eine super Stimmung und die Veranstaltung ist sehr gut organisiert“, stellten die beiden fest. Und sie seien absolut stolz darauf, dass der Partner und Sohn sich so wacker geschlagen habe.
Laufbegeisterte Kinder
Besonders die Kinder, es seien mehr als 300, seien laufbegeistert, stellte Carina Orendi, die bei der Nummernrückgabe stand, fest. Verpflegung und Magnesium wurden dort verteilt, und die jungen Sportler erhielten eine Holzmedaille als Zeichen für ihre Teilnahme. Gesellig ging es am Festplatz zu, wo für die Bewirtung der vielen Sportler und Besucher gesorgt wurde.