Mit dem Titel „Leap of the damned“ geht es akrobatisch mit den Turnkidzz auf der Bühne im Haus des Gastes zu. Foto: Claudius Eberl

Der Turnverein hatte am Wochenende zum Bunten Abend unter dem Motto „Tohuwabohu“ ins Haus des Gastes eingeladen. Die mehr als 100 Akteure zeigten ihr Können am Freitag und Samstag vor jeweils ausverkauftem Haus. Die Besucher waren begeistert.

Nach dem Opening mit jungen Turnerinnen und Turnern freute sich der Vorsitzende des Turnvereins (TV) , Philipp Kuner, bei der Begrüßung über den großen Zuspruch und versprach den Gästen eine vielfältige Show mit Akrobatik-, Comedy-, Tanz- und Turneinlagen. Dann ging es auch schon los, die Zuschauer erwartete ein rund dreistündiges, buntes Programm.

 

Den Start machten die „Birthday-Drummers“ unter der Leitung von Ute Spath. Die Frauen zeigten einen Geburtstagstanz zum 750-jährigen Bestehen der Gemeinde Schonach und gaben den Takt dazu auf Medizin-Bällen vor.

Lucy Schmidt und Julika Dotter zeigten den Tanz „La Porte“ und die Gruppe „Dance Fit“ von Tanja Herdner begeisterte die Gäste mit Latino-Tanz und bunten Kostümen.

Tanzstil-Wechsel begeistert

Lukas Steblaj und Jule Velten glänzten beim Auftritt „Timetravel Radio“. Dabei mussten sie mehr als einmal den Tanzstil wechseln, weil der ältere Herr auf einer Parkbank ständig den Musik-Sender änderte.

Beeindruckend: „La Porte“ mit Lucy Schmidt und Julika Dotter Foto: Claudius Eberl

Mit dem Titel „Leap of the damned“ ging es akrobatisch mit den Turnkidzz unter Leitung von Thorben Kern, Julika Dotter und Lucy Schmidt weiter. Der TV-Nachwuchs zeigte imposante Sprünge und Formationen auf der Bühne. Nino Kienzler sorgte beim „Bording“ für viel Lacher im Publikum. Er versuchte durch ein Metalldetektor zu kommen, es dauerte aber lange, bis alle imaginären Piercings entfernt waren.

Und wieder gab es eine tolle Tanzeinlage mit Zoe Kern und Shirai bevor der auferstandene Elvis Presley alias Andy Hör auf die Bühne kam. Zwar musste der King of Rock`n`Roll aufgrund seines Alters auf die Bühne gezogen werden, beim Singen zeigte er aber auch den perfekten Hüftschwung.

Beim Opening, bei dem junge Akteure die Elemente zeigen, wünscht Vorsitzender Philipp Kuner den Besuchern viel Spaß. Foto: Claudius Eberl

Turnerische Perfektion

Mit der Leistungsriege der Frauen unter Leitung von Lilia Kuner und Katharina Dold kam mit „Top Gun“ wieder turnerische Perfektion auf die Bühne, beim Tanz „Bleeding out“ von Thorben Kern und Julika Dotter sah man die perfekte Harmonie der Akteure. „Wonderwall“ mit Julius Kuner, Philipp Kuner und Antje Velten sorgte wieder für Lacher, die drei Akteure standen hinter einer Wand und zeigten in ihrer Pantomime die perfekte Illusion.

Die AH-Turner beweisen ihr Können an Barren als Matrosen. Foto: Claudius Eberl

Die Tanzgruppe „Delicious“ von Ramona Gutemann wurde beim Tanz „kleiner Finger Schwur“ gesanglich von Julia Obrowski unterstützt. Die Ballett-Gruppe von Simone Puchinger gab den Tanz „A Sky full of Starts“ zum Besten.

Elvis Presley alias Andy Hör lässt Herzen höher Schlagen. Foto: Claudius Eberl

Mit den AH-Turnern kamen Matrosen auf die Bühne, an und auf Barren bewiesen diese, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Dann ging’s um die Nordische Kombination. “Delicious“ interpretierte die Sportart tänzerisch. Schaurig-schön war der Auftritt der Tanzgruppe „Pound Power“ von Jule Velten. „Just want to play“ ließ etwas gruselige Marionetten tanzen. Schließlich waren es die Turnkidzz, die mit „Retro Artistery“ mit Turnen und Tanzeinlagen das Programm beendeten, durch das wieder Thomas Faller und Michael Gantert führten. Entsprechend dem Motto hatten sie für die Besucher Hintergrund-Infos zur Chaos-Theorie, führten mit ihnen ein Singspiel durch und übernahmen die Verlosung der Tombola.

Die Gruppe Delicious“ begeistert mit „Nordic moves for Gold“. Foto: Claudius Eberl

Zum großen Finale rief Kuner alle Akteure auf die Bühne. Dass es wieder ein toller Abend war bezeugte das Publikum mit langem Applaus. Danach war aber noch nicht Schluss. Im Saal spielte Andy Hehl, der auch zwischendurch dem Publikum musikalisch einheizte, zum Tanz auf und die Bars lockten mit Cocktails zum Verweilen.