Thomas Bürkle kennt das Turnier in Hechingen in- und auswendig. Foto: Kara

Turnierdirektor Thomas Bürkle steht unserer Redaktion im Interview Rede und Antwort.

Am Donnerstag gegen 13 Uhr treffen wir einen gut gelaunten Thomas Bürkle zum Gespräch. Bei Sonnenschein – in dieser Woche eher eine Seltenheit – gibt er seine Einschätzungen zum bisherigen Verlauf ab. Zusammen mit Andreas Fechter ist er wieder einmal hauptverantwortlich für die Ladies Open. Trotz sehr wechselhaftem Wetter ist Bürkle zuversichtlich.

 

Hallo Herr Bürkle, die Vorhersage für Donnerstag ist endlich einmal gut: Wie froh sind Sie und wie stressig waren die letzten Tage?

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es sieht nach dem besten Tag aus. Wir haben am Mittwoch trotz Regen 18 Matches durchgebracht. Keine Frage, wir mussten etwas improvisieren, aber das hatten wir gut im Griff. Eine komplette Woche beständig mit diesen niedrigen Temperaturen Ende Juli ist schon ungewöhnlich, aber wir werden uns durchkämpfen.

Switch kein Problem

Für Sie stand in der vergangenen Woche noch der ahg-Cup in Bildechingen an, bei dem Sie ebenfalls Turnierdirektor sind: Wie schnell funktioniert dieser Switch, mit abschalten ist ja sicher nicht viel?

Nein, das gar nicht. Durch das schlechte Wetter war es noch extremer, zudem gibt es hier ein paar Neuerungen in diesem Jahr. Aber der Switch gelingt gut, ich bin das ja gewohnt.

Im vergangenen Jahr haben sie bei den Ladies Open ganz früh auf Anna Bondar als Siegerin getippt, die letztlich ja auch siegte: Gibt es nun auch schon eine Prognose?

Das Feld ist tatsächlich sehr ausgeglichen. Vandewinkel gegen Noha Akugue war zum Beispiel ein toughes Match für eine 1. Runde. Die Spreu wird sich noch vom Weizen trennen, aber vor dem Halbfinale will ich keine Prognose wagen, wer das Turnier gewinnt. Julia Grabherr hat in der 2. Runde hervorragend gespielt, ist sowieso gut auf Sand. Ich hoffe natürlich ein wenig auf die deutschen Spielerinnen. Man würde sich wünschen, dass eine davon durchstartet.

Wer siegt am Ende?

Durch die an Nr. 2 und 3 gesetzten Österreicherinnen sind ja zumindest die Chancen auf eine deutschsprachige Siegerin durchaus gegeben, oder was meinen Sie?

Das auf jeden Fall, es ist möglich. Es spielen aber auch andere Spielerinnen wirklich gut. Hechingen ist ein gutes Pflaster für deutsche Spielerinnen über die Jahre gewesen, aber jetzt schauen wir mal.