Der FC Holzhausen um Flavio Vogt (am Ball) holte sich auch 2026 den Titel in der Täleseehalle. Im Hintergrund (Nr. 24) beobachtet Simon Bok das Geschehen: Für ihn ging es im Finale gegen seinen Heimatverein. Foto: Wagner

Das Aktiventurnier des Empfinger Hallencups 2026 ist beendet: Wir haben Stimmen eingeholt und Besonderheiten zusammengefasst.

570 Tore bekamen die Zuschauer in Empfingen an den vier Tagen zu sehen – dies macht im Schnitt 6,2 Treffer pro Spiel. Insofern reihte sich der 5:1-Sieg des FC Holzhausen über die Gastgeber passend ein. Wir blicken auf die verschiedenen Geschichten des Turniers.

 

„Doppelsieg“ für Daniel Seemann: Der Chefcoach des FC Holzhausen verfolgte die Partien seiner Mannschaft zwar entspannt von der Tribüne, war aber so gesehen auch Sieger.

Deutlich aktiver war er am Freitagabend beim beliebten AH-Turnier. Mit den (G)old-Stars der TSG Balingen sicherte sich Seemann ebenfalls den Titel. In der stark besetzten Truppe liefen außerdem unter anderem Markus Link, Lukas Foelsch, Marc Wissmann und Turan Sahin auf.

Philipp Reich am Ball

Wie der Vater, so der Sohn: Daniel Reich war ein begnadeter Fußballer, das ist nicht nur bei der SG Empfingen bekannt. Seit dieser Saison verdient sich auch sein Sohn Philipp die ersten Sporen im Aktivenbereich. So lief er bisher für die 2. Mannschaft auf, durfte beim Hallencup aber bei der 1. Mannschaft dabei sein.

Er erklärte gegenüber unserer Redaktion: „Die Tage waren überragend für mich. Ich bin Ur-Empfinger, und seit ich ein kleines Kind war, auch hier in der Halle. Dann noch in das Finale zu kommen, ist umso schöner.“ Auf die Frage wie sein Vater die Leistungen beurteile, erklärte er schmunzelnd: „Er sieht immer Dinge, die man verbessern kann, hat aber auch recht. Die Kritik ist sehr konstruktiv.“

Heimkehr für viele Empfinger: Für so manchen Akteur war es auch wieder Mal eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. So konnte der Empfinger Simon Bok mit dem FC Holzhausen den Turniersieg feiern – ausgerechnet gegen die SGE im Finale.

Beim VfL Nagold war mit Panagiotis Karapidis auch ein Ex-Empfinger dabei, er wechselte erst im Sommer die Farben und traf im Zehnmeterschießen im Halbfinale als einziger VfL-Spieler.

„Ein besonderes Turnier“

Marcel Trick, der die U23 der TSG Balingen coachte, wurde mit seinem Team Vierter und gab zu Protokoll: „Am Ende ist das okay, Holzhausen war im Halbfinale zu gut, auch wenn wir am nächsten dran waren sie zu schlagen. Es macht einfach Spaß hier und ist ein besonderes Turnier.“ Nico Trick schied mit dem FV Plochingen in der Gruppenphase aus.

Bader sorgt für Highlights: Als bester Spieler des Turniers wurde Silas Bader von der TSG Balingen II ausgezeichnet. Er erzielte 14 Tore und sorgte vor allen Dingen mit seinen Dribblings für Furore, insofern war diese Wahl durchaus passend. Auch David Seiferling vom BSV Schwenningen war daherhegend eine echte Augenweide.

Knut Kircher vor Ort

Prominenter Gast: Am Samstag war auch Knut Kircher, „Schiri-Boss“ beim DFB, eine Weile in der Halle. Dabei beobachte er seinen Sohn Timo, der für die SGM Altingen/Entringen spielt. Diese starteten mit einem Sieg, schieden aber aufgrund des Torverhältnisses aus. Kircher „Junior“ ist übrigens ein Knipser und traf in der Bezirksliga in dieser Saison zehn Mal in zwölf Partien.