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Turnen Titel gehen an Al-Dulaimi und Mewes

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Toller Sport bei der TG Schömberg. Foto: Schatz

Spannende Winner-Finals erlebten beim 31. Stauseepokal der TG Schömberg: Am Ende sicherte Yasir Al-Dulaimi (TSV Schmiden) vor Lokalmatador Michael Eckstein von der TG Schömberg den Titel des Turnkönigs. Bei den Frauen gewann Fanny Mewes vom SC Berlin.

Als Höhepunkt des Stauseepokals treten die besten zwei Bodenturnerinnen des Tages gegeneinander an. Beim Finale der Männer, das am Königsgerät, dem Reck, ausgetragen wird, standen sich Michael Eckstein von der TG Schömberg und Yasir Al-Dulaimi vom TSV Schmiden gegenüber. Der ehemalige irakische WM-Turner feierte mit einer gelungenen Katchev-Grätsche den Sieg und verwies Lokalmatador Michael Eckstein, der als Lokalmatador für Furore sorgte, auf Platz zwei.

Obwohl sich das Starterfeld des Stauseepokals in diesem Jahr sich etwas verändert hat, gab es hochkarätige Titelwettkämpfe.

Ein ästhetischer Anblick bot sich bei den Frauen mit ihren bunt glitzernden Gymnastikanzüge, welche mit Saltis und Überschlägen über die Bodenmatten huschten, sowie bei den Männern, die Kräfte strotzend ihre Übungen am Barren und am Seitpferd absolvierten.

Bei den Kürwettkämpfen der Herren fehlten so manche Spitzenturner der Vorjahre sowie die starken Teams aus den Bundesligen, wie etwa der TV Schiltach, der tags zuvor die Wettkampfsaison der 2. Liga Süd einen Tag vor dem Stauseepokal begann. In den Jahren zuvor zahlreiche DTL- Mannschaften das Turnevent zum Einstieg in die Ligarunde genutzt. Doch nichts zu trotz,

Dennoch durften sich die Turnfans auf die hochklassigen Vereine aus der Region sowie aus dem Turngau Zollern Schalksburg freuen, die in diesem Jahr in den Vordergrund rückten.

Rund 180 Teilnehmer gingen vor einer stattlichen Zuschauerkulisse in der Dotternhausener Sporthalle an die Geräte. Darüber freuten sich Organisator und Turnierleiter Heiko Baier, sowie der Macher Dieter Baier, der das weit über die Grenzen hinaus bekannte Turnevent vor 31 Jahren aus der Taufe hob.

Etwas anders sah es bei den Damen aus. Die Regionalligatruppe der TSG Balingen mit ihrem Cheftrainer Rudi Bareth trat im Kürwettkampf der Damen mit Jessica Bader, Janine Kern, Carolin Walz, Sonja Lubitz, Antonia Maurer, Luisa Schneider und Lea Steimle gegen die den Oberligisten SV Hülben, den Landesliga-Meister TSG Bodelshausen sowie den Drittligisten TB Neckarhausen an. Letztendlich entschieden die TSG-Mädels den Wettkampf für sich und holte sich den Stauseepokal. Rang zwei ging an die Damen der TB Neckarhausen und auf Rang drei landete der SV Hülben.

Aber auch schon in den Vormittagswettbewerben zeigten sich vor allem die lokalen Teilnehmer von ihrer besten Seite. So traten im Vierkampf Kür modifiziert LK 2 der Damen die Ligamannschaften des Turngaues Zollern Schalksburg direkt gegeneinander. Dabei buhlten die Kreisligaturnerinnen des ausrichtenden Vereins der TG Schömberg mit den Kreisligaturnerinnen des TSV Geislingen, die Bezirksligaturnerinnen des TSV Meßstetten sowie den Landesliga-Mädels des TSV Ebingen um den Sieg. Allerdings hatten in diesem Wettbewerb auch Turnerinnen des TSV Lauterbach sowie des SC Berlin ein Wörtchen mitzureden. Letztendlich siegte in der Einzelwertung im Kürwettkampf modifiziert LK 2 der Damen Lina Hirschoff vom TSV Meßstetten mit 52,650 Punkten und verwies Annalena Henne (TSV Ebingen) auf den zweiten Platz.

Im Vierkampf Kür modifiziert LK 2 der Jugend holte sich die Mannschaft der TSG Balingen mit 149,60 Punkten den Stauseepokal und siegte vor dem TuS Metzingen mit (148,70). Der SC Berlin (136,45) landete auf dem dritten Platz.

Im Sechskampf der Jugend und Schüler P-Stufen feierte Timm Sauter von der TG Schömberg mit 98,350 Punkten den Sieg und verwies seinen Vereinskollegen Adrian Klug (87,200) auf den zweiten Platz. Noah Bodmer schaffte es mit 85,250 Zählern auf Rang drei. Aber auch im Kür Vierkampf modifiziert LK3 der Schülerinnen zeigten sich ldie Lokalmatadorinnen von ihrer besten Seite. In der Einzelwertung siegte Chiara Meboldt (TSG Balingen) mit 51,750 Punkten vor Lara Weiß (TV Spaichingen). Ihre Balinger Teamkollegin Anna Wager platzierte sich auf Rang drei.

In der Mannschaftswertung hatte der TV Spaichingen mit 151,80 Zählern die Nase vorn und verwies die TSG Balingen und den TSV Ebingen auf die Plätze zwei und drei.Nach Abschluss der Wettkämpfe sprach Heiko Baier allen Verantwortlichen und Helfern seinen Dank aus. "Sport verbindet", sagt der Turnierleiter und verwies darauf, dass der Stauseepokal ohne die rund 50 bis 70 ehrenamtliche Helfer, die als Kampfrichter, Riegenführer, Gerätekommando oder im Hintergrund beschäftigt waren, nicht möglich sei.

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