Für die Turnerinnen aus Balingen geht es um Alles: Sie kämpfen in Esslingen um den Verbleib in der 3. Bundesliga Süd.
Vor einem richtungsweisenden Wettkampf stehen die Turnerinnen der TSG Balingen am Sonntag um 14.30 Uhr in der Sporthalle Weil in Esslingen am Neckar: Denn es geht um den weiteren Verbleib in der 3. Bundesliga Süd.
Derzeit belegen die Balinger Turnerinnen mit zwölf Punkten in der Tabelle den 6. Platz und sind damit punktgleich mit dem TV Kempten und SSV Ulm auf den Plätzen dahinter.
Ein Platz vor Kempten oder Ulm bedeutet den Klassenerhalt
Die Ausgangslage für das Balinger Trainerteam um Jessica Bader, Oliver Merz, Denise Meboldt und Katja Bisinger mit ihren Mädels ist klar: „Um die Klasse halten zu können, müssen wir Kempten oder Ulm hinter uns lassen, das wird eine schwierige Aufgabe für uns. Wir werden nicht viel verändern, weder an den Übungen noch an der Besetzung. Bei der TSG Balingen sind wir stolz darauf, den bisherigen Erfolg aus eigener Kraft geschafft zu haben. Unsere Turnerinnen sind alle auf einem ähnlichen Niveau, kennen sich seit vielen Jahren und haben daher ein besonderes Mannschaftsgefühl, das vor allem in Drucksituationen helfen kann. Bei den ersten drei Wettkämpfen haben wir starke Leistungen gezeigt und hoffen, dass wir das beim letzten Wettkampftag noch einmal wiederholen können. Es herrscht natürlich eine große Anspannung, und am Ende kommt es ebenso auf die Leistungen der anderen Mannschaften an. Die Mädels können nicht mehr tun, als ihr Bestes zu geben und das werden sie. Wir im Trainerteam sind jetzt schon stolz auf sie, egal wie die Saison endet.“
Das Balinger Trainerteam setzt auf bewährte Kräfte
Dabei setzt das Balinger Trainerteam auf die bewährten Kräfte: Luisa Schneider und Anna-Maria Netzer werden einen Vierkampf bestreiten; Sonja Lubitz startet an Barren, Sprung und Balken, Florine Wörz an Sprung und Boden, Lani Gruber an Boden, Sprung und Balken. Luise Heim tritt an Balken und Stufenbarren an, Katharina Bisinger startet am Stufenbarren und Cosima Lork am Boden. Laura Schatz ist als Ersatzturnerin mit dabei.
Am Sprung und Stufenbarren gilt es, gute Leistungen zu wiederholen
Am Sprung hoffen die Balinger Trainer, dass ihre Turnerinnen die Ergebnisse der vorherigen Wettkämpfe wiederholen können. „ Wir starten hier mittlerweile mit fünf Tsukaharas, davon sind drei in gebückter Position. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Vorsaison.“ Auch mit den Auftritten am Stufenbarren war das Trainerquartett zuletzt zufrieden. „Wenn die Turnerinnen hier ohne Stürze durch die Übungen kommen, können wir hier Punkte gutmachen und im Mittelfeld abschneiden.“
Auch auf den Schwebebalken und den Boden kommt es an
Gleiches gilt auch für das „Zittergerät“, den Schwebebalken. „Wenn wir einen guten Balkentag erwischen, könnte uns das in Sachen Klassenerhalt viel bringen. Jedoch ist es auch schwierig, unter großem Druck auf zehn Zentimetern eine fehlerfreie Übung abzuliefern. Hier gilt es also, die Nerven in den Griff zu bekommen.“
Etwas an Boden verloren haben die Eyachstädterinnen dagegen am Boden. „Das sind wir der Konkurrenz immer etwas nachgestanden. Dennoch haben unsere Turnerinnen mit ihren Choreographien viel Spaß und können durch saubere Übungen auch ordentliche Punkte einheimsen. “