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Turnen Maurer und Eckstein in "Winner-Finals" top

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Janine Kern (TSG Balingen) belegte in der Einzelwertung und im Finale den zweiten Platz. Foto: Schatz

Die Fans des Kunstturnens sind beim 32. Stauseepokal wieder voll auf ihre Kosten gekommen. Antonia Maurer (TSG Balingen) und Leandro Eckstein (TG Schömberg) entschieden am Sonntagnachmittag die Winner-Finals für sich.

Turnsport vom Feinsten und eine ganze Reihe absoluter Top-Leistungen bekamen die Zuschauer in der Sporthalle in Dotternhausen zu sehen. Besonders hochkarätig besetzt war dabei das Feld in den bei den weiblichen Klassen, gingfen doch neben den Lokalmatradorinnen von der TSG Balingen Turnerinnen vom TSV Süßen, dem SC Berlin, dem TV Nellingen, dem TSV Lauterbach, der TuS Metzingen, aus der Turnschule NeckarGym Nürtingen, die Mädchen vom TV Horgen aus dem Schwizer Kanton Zürich und vom Heidenheimer Sportbundes an die Geräte. Bei den Männern sah es in diesem Jahr etwas anders aus, die Meldungen im Kür-Sechskampf waren etwas spärlich eingegangen. Bei den Kürwettkämpfen der Herren fehlten so manche Spitzenturner sowie die starken Teams aus den Bundesligen, wie etwa das Vega-Turnteam des TV Schiltach oder der TV Singen. Und dennoch war bei den Finals reichlich Spannung angesagt.

Höhepunkt war das "Winners Final", in dem die besten Bodenturnerinnen sowie die besten Reckturner den Tagessieger kürten. Bei den Herren stand am Königsgerät Reck das Duell der beiden Teamkollegen Leandro Eckstein und Tobias Seifriz von der TG Schömberg auf dem Programm. Ein gestreckter Doppelsalto in den Stand sicherte Eckstein am Ende mit einer Wertung von 10,60 Punkten den Sieg. Seifriz kam auf 8,40 Punkte. Auch in der Einzelwertung war Eckstein mit 61,400 Punkten bester Turner des Tages.

Nach dem Kür-Vierkampf der Damen rief Turnierleitung Heiko Baier die beiden Lokalmatadorinnen und Topathletinnen Antonia Maurer und Janine Kern von der TSG Balingen zum Showdown auf.

Und die beiden Teamkolleginnen lieferten sich ein Nerven aufreibendes Finale, huschten mit Flick-Flacks, Saltis und Überschlägen über die Matte, verzückten die Zuschauer mit ihren ästhetischen grandiosen Übungen. Schließlich entschied Antonia Maurer – sie war die überragende Turnerin beim 32. Stauseepokal – das Finale mit 11,00 Punkten für sich. In einem starken Feld belegte Antonia Maurer in der Einzelwertung mit 43,00 Punkten ebenfalls rang eins, dicht gefolgt von Janine Kern (42,15) und mit einem größeren Abstand auf Julia Haug von der TuS Metzingen (40,05).

In der Mannschaftswertung der Damen im Kürwettkampf erklomm die TSG Balingen I mit 128,05 Punkten das höchste Treppchen auf dem Siegerpodest, die TSG Balingen II (117,35) folgte auf dem zweiten, die TuS Metzingen (116,55) auf dem dritten Platz.

Aber auch im LK-Bereich zeigten sich die Teilnehmer aus den Vereinen aus dem Turngau Zollern-Schalksburg von ihrer besten Seite. So traten im modifizierten Kürvierkampf LK2 der Frauen die Mädels der TG Schömberg, des TSV Ebingen, des TSV Geislingen und des TSV Meßstetten im direkten Vergleich gegeneinander an. Die Wettkämpferinnen des TSV Meßstetten gewannen mit 139,50 Zählern vor dem TSV Geislingen (125,30) und der TG Schömberg (115,10) den Mannschaftspokal. In der Einzelwertung gewann Lina Hirschoff (TSV Meßstetten) mit 48,90 Punkten vor Nadja Tzschoppe vom SC Berlin (47,70). Im Kür-Vierkampf der Schülerinnen setzte sich Natalie Pohl vom Heidenheimer Sportbund mit 35,85 Punkten die Stauseepokal-Krone auf. Sie verwies ihre Klubkollegin Olga Burger (35,70) auf Rang zwei, der dritte Platz ging mit 35,15 Punkten an Hanna Luik vom TV Nellingen.

Spannende Wettkämpfe lieferten sich auch die männliche Jugend und die Schüler im Kür-Sechskampf LK 2 So duellierten sich am Ende Dotternhausens Lokalmatador Chris Schatz und TG-Nachwuchsturer Timm Sauter. Mit 66,30 Punkten musste sich Chris Schatz Timm Sauter (66,90) nur knapp geschlagen geben. Die Mannschaftswertung ging mit 185,20 Punkten an die junge Kreisliga-Riege vom SV Dotternhausen. Bei den Schülern der Altersklasse 11 bis 12 Jahre ergatterte sich Philipp Steeb vom TV Wetzgau mit 51,70 Zählern den Sieg.

Doch auch das Rahmenprogramm vor der Siegerehrung konnte sich beim Stauseepokal sehen lassen. Die Showgruppe aus Nachwuchsturnerinnen des TSV Ebingen unter der Leitung von Erfolgstrainerin Alice Thoma erntete mit tollen Kostümen, Eleganz und vielseitiger Akrobatik lang anhaltende Beifallsstürme.

Heiko Baier sprach allen Verantwortlichen und Helfern seinen Dank aus – "Rund 70 helfer waren am Sonntag im Einsatz, sei es als Kampfrichter, Riegenführer oder im Hintergrund. Der Sport verbindet", sagte der Stauseepokal-Organisator.

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