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Turnen In Bestform wird WKG-Riege ausgebremst

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Auch wenn die nächste Wettkampfsaison für die Kunstturner der WKG Villingendorf-Rottweil noch in weiter Ferne ist, Timm Sauter und seine Teamkollegen sind bis dahin im Training Woche für Woche gefordert. Foto: Schleeh Foto: Schwarzwälder Bote

Mit großen Zielen starteten die Kunstturner der WKG Villingendorf-Rottweil in ihre Saison. Doch der Abbruch aufgrund der Corona-Pandemie durchkreuzte die Pläne von Trainer Klaus Seifried. Praktisch in Bestform wurde die WKG-Riege ausgebremst.

"Der Aufstieg war unser Ziel und wir hatten uns auch optimal vorbereitet. Die Turner waren von der ersten Minute an richtig fit", blickt Trainer Seifried etwas wehmütig auf die verpasste Chance zurück. Der WKG-Coach fügt an: "Auch hatten wir bei den Übungen nochmals einiges draufgepackt, was die Schwierigkeitsgrade betraf. Somit haben wir in allen Wettkämpfen grandiose Leistungen gezeigt. Das hat uns von Wettkampf zu Wettkampf immer zuversichtlicher gemacht", beschreibt Klaus Seifried die Situation.

Wie bei allen Sportarten herrschte auch für die Kunstturner eine ungewisse Zeit, "weil wir nicht wussten, wie es weitergeht. Die Turner haben sich dann zunächst daheim fit gehalten. Das ging aber nur eine Weile gut, dann hat die Motivation nachgelassen", macht Seifried deutlich, dass es für einen Kunstturner unverzichtbar sei, an den Geräten trainieren zu können. "Viele unserer Athleten turnen auf einem so hohen Niveau. Doppelsaltoabgänge vom Gerät kann man zuhause nicht trainieren. Und wenn man das längere Zeit nicht macht, kommt natürlich ein gewisser Angstfaktor dazu", erklärt der WKG-Trainer, was das Risiko für Verletzungen erhöhe.

Erleichtert war man bei der WKG Villingendorf-Rottweil, als es die ersten Lockerungen gab. "Zunächst stellten wir bei mir im Garten einige Geräte auf und zudem hat uns die Gemeinde Villingendorf auch sehr unterstützt, dass wir schnell wieder in der Halle trainieren konnten, nachdem das wieder erlaubt war." Zu diesem Zeitpunkt keimte auch die Hoffnung, dass die Saison doch noch zu Ende gebracht würde – bis die Entscheidung durch den Schwäbischen Turnerbund kam. Da die Mannschaften in den Ligen sehr unterschiedliche Anzahlen von Wettkämpfen absolviert hatten, akzeptiert man dies, sieht Klaus Seifried das als richtig. Auch eine Verlegung der Wettkämpfe in den Herbst wäre aufgrund von Hallenbelegungen durch andere Sportarten oder Veranstaltungen mit großen Schwierigkeiten verbunden gewesen.

Positiv nimmt man bei der WKG Villingendorf-Rottweil den Leistungsstand der Kunstturner mit, was Trainer Seifried optimistisch auf die neue Saison blicken lässt. "Es wird sicher schwierig, aber das Ziel ist auch dann der Aufstieg, darauf wollen wir hinarbeiten." Dass der Coach bei dem ein oder anderen Turner aufgrund der langen Pause noch einen Motivationsschub vermisst, sollte im Herbst, wenn wieder geregelt trainiert werden könne, kein Thema mehr sein. "Der Kern der Mannschaft ist dabei und da bin ich sogar zuversichtlich, dass wir einige Fortschritte machen werden", so der WKG-Trainer, fügt dabei an: "Der Kader wird sich aber sicher verändern, wir werden aus der zweiten Mannschaft den einen oder anderen Turner hochziehen. Wir wollen mit dieser Mannschaft in die Landesliga, denn in der Bezirksliga sind wir unterfordert", so die Feststellung von Klaus Seifried.

Trotz Ferienzeit besteht für die Turner der WKG-Riege die Möglichkeit, trainieren zu können. Dies will Seifried nutzen, um die Grundfitness zu erhalten und dann auch noch etwas "draufzupacken." Insgesamt sieht er seinen Kader in der Breite gut aufgestellt, "sind wir eine starke Truppe. Wir haben durchaus Gerätespezialisten, aber überwiegend Turner, die mindestens vier Geräte turnen können. Eine Flexibilität, die ganz wichtig und auch entscheidend sein kann", weiß Klaus Seifried. Um das Training aufzulockern ist vorgesehen, mal einen Testwettkampf zu absolvieren, damit die Kunstturner das Feeling wie in einem echten Wettkampf bekommen.

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