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Turnen Härtetest für Hambüchen

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Am Wochenende für den MTV im Einsatz: Fabian Hambüchen. Foto: EPA

Stuttgart - Fabian Hambüchen ist einer der deutschen Topstars im Sport, und als solcher schafft man es schon mal auf die Titelseite einer großen Boulevardzeitung, wenn die Freundin neu ist. So ist das in dieser Woche passiert, Hambüchen (27) ließ passend dazu mitteilen, dass er mit Marcia (22) gerade sehr glücklich sei,und stellte fleißig Bilder von und mit der neuen Liebe ins Netz – an diesem Samstag nun will der Turnstar wieder sportliche Schlagzeilen liefern. Mit dem MTV Stuttgart trifft er in der Bundesliga auf seinen Ex-Club KTV Obere Lahn (17 Uhr, Scharrena), und Hambüchen peilt nach den vier klaren Erfolgen vor der dreieinhalbmonatigen Sommerpause den nächsten Erfolg mit dem MTV an.

Dabei ist der Liga-Wettkampf für Hambüchen so etwas wie der Härtetest für den heißen Turn-Herbst. Am 19. und 20. September steigt die deutsche Meisterschaft und die damit verbundene WM-Qualifikation in Gießen, am 3. Oktober folgt in Stuttgart der zweite Teil der WM-Qualifikation – das Großereignis in Glasgow steigt dann vom 23. Oktober bis zum 1. November. Dort werden obendrein die Tickets für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro vergeben. Große Herausforderungen warten also auf Fabian Hambüchen und Kollegen – die Wettkämpfe in der Bundesliga bilden da gewissermaßen nur das Randprogramm.

Zerrissener Liga-Terminkalender

Die großen Wettkämpfe gehen in den Zeitplänen der Stars vor, die Termine in der nationalen Liga werden nur angepasst. So kommt es, dass das reizvolle Duell Hambüchens gegen seinen Ex-Club in den Sommerferien stattfindet – und die Strategen des MTV nicht gerade glücklich damit sind.

Teammanagerin Claudia Krimmer spricht angesichts der langen Sommerpause von einem „zerrissenen Terminkalender“, die ausländischen MTV-Turner Donnell Whittenburg (USA) und Kristian Thomas (Großbritannien) etwa werden an diesem Samstag nicht dabei sein, weil ihnen der Termin nicht passt – und so kommt es, dass Hambüchen erst recht zum großen Zugpferd für den bisher ungeschlagenen Tabellenführer wird, der als klarer Favorit ins Duell mit der KTV Obere Lahn geht.

Claudia Krimmer fürchtet denn auch weniger eine Niederlage als die organisatorischen Schwierigkeiten aufgrund der Terminlage. „In Baden-Württemberg sind ja noch Schulferien, wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um genügend Helfer für den Samstag zu bekommen“, sagt sie. Auch das ist eine Krux, mit der die Verantwortlichen in der Turn-Bundesliga leben müssen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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