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Turnen Coach Bareth erlebt sein "blaues Wunder"

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Da ist die Siegerfaust! Ein blendender Saisonauftakt ist den Regionalligaturnerinnen der TSG Balingen gelungen. Foto: Hrivatakis

Die Regionalliga-Turnerinnen der TSG Balingen haben beim Saisonauftakt in Illertissen von ihrer besten Seite präsentiert. Mit ihrem Sieg gelang ihnen die beste Platzierung Geschichte der Turn-Abteilung.

Schon im Vorfeld des ersten Wettkampfs der Regionalliga Süd in der Vöhlinhalle in Illertissen hatte Balingens Cheftrainer Rudi Bareth gemutmaßt, dass er ja möglicherweise sein "blaues Wunder, ob im Negativen oder im Positiven" erleben werde. Was er und seine Co-Trainerin Katja Bisinger von ihrer Truppe zu sehen bekamen, toppte sämtliche Erwartungen. Die TSG zeigte an allen vier Geräten fünf starke Übungen und kam am Ende auf ein Mannschaftsergebnis von 162,950 Punkten. Dieses Resultat vermochte selbst die als Favorit gehandelte TS NeckarGym (161,100) und der sehr starke Aufsteiger SpVgg Holzgerlingen (157,700) zu überbieten. Keine andere Riege vermochte am Sonntag mit einer ähnlich geschlossenen Mannschaftsleistung aufwarten wie die Balingerinnen.

Das erste Ausrufezeichen setzte die TSG am Auftaktgerät, dem Stufenbarren. Hatten die Bareth-Mädels in den abschließenden Trainingseinheiten noch Mühe, ihre Übungen fehlerfrei durchzustehen, so lief nun nahezu wie am Schnürchen. Janine Kern verbuchte mit 8,85 den dritthöchsten Wettkampfwert, und Carolin Walz (8,80) platzierte sich nur hauchdünn dahinter. Sonja Lubitz (8,15) und Jessica Bader (8,05) komplettierten das Geräteergebnis mit 33,850. Antonia Maurer schaffte es zwar nicht in die Wertung, baute aber erstmals eine Riesenfelge in ihre Übung ein. Dieses Geräteergebnis sollte das höchste an diesem Tag bleiben. Das aber erst zu Wettkampfende klar, da das von der Deutschen Turnliga neu eingeführte Berechnungssystem nicht wie gewünscht funktionierte und im Laufe des gesamten Wettkampfs keine Zwischenresultate bekannt wurden. Ein Umstand, der es einerseits den Trainern unmöglich machte, zu taktieren, andererseits aber die Spannung bis zur Siegerehrung auf dem Siedepunkt hielt.

Nicht zur vollsten Zufriedenheit des Balinger Trainerteams lief es am Schwebebalken. Mit 39,200 war die TSG zwar das drittbeste Team, Bareth und Co-Trainerin Bisinger aber waren sich einig: "Das können unsere Mädchen noch deutlich besser." Janine Kern (10,20) legte mit der dritthöchsten Gerätewertung den Grundstein, Carolin Walz (9,90) blieb erneut nur knapp dahinter. Antonia Maurer (9,65) und Sonja Lubitz (9,45) hielten das Level.

Dass die Balingerinnen am Boden, wie schon in der Vorsaison, eine Bank sind, zeigten sie in Illertissen – und das war auch an den Reaktionen der Zuschauer und letztendlich an den Wertungen des Kampfgerichts abzulesen. Kern (11,00), Lubitz (10,90), Schneider (10,75), Maurer (10,65) und Walz (10,35) sorgten für 43,30 Zähler – das beste Gerätergebnis an diesem Tag. Cheftrainer Bareth freute sich besonders, dass sich die Mühen der letzten Trainingseinheiten, in denen vor allem korrekte Landungen geochst wurden, belohnt wurden.

Am Sprung fuhr die TSG mit 46,600 Punkten zwar wiederum das drittbeste Ergebnis ein, aber im Balinger Lager ist man sich dessen bewusst, dass dieses Gerät eine der Hauptbaustellen im Training bis zu den nächsten Wettkämpfen im Herbst sein wird. Florine Wörz zeigte einen fehlerfreien Tsukahara (11,915), ebenfalls Luisa Schneider (11,70) und Carolin Walz (11,60). Janine Kern und Jessica Bader bekamen für ihre Halb-Halbsprünge, trotz niedrigerem Ausgangswert, beachtliche 11,35 und 11,30 Punkte zugesprochen.

Da es für das TSG-Team während des Wettkampfes unmöglich gewesen war, die gesamte Konkurrenz im Blick zu behalten, hatten in den Minuten vor der Siegerehrung Spekulationen Hochkonjunktur. An denen beteiligten sich auch die zahlreiche Balinger Anhängerschaft, die sich in der Vöhlinhalle als eindeutig stärkste Fraktion eindrucksvoll in Szene setzte. Der Jubel bei allen Fans und Aktiven war dann verständlicherweise unbeschreiblich, als die TSG Balingen als Tabellenführer ausgerufen wurde. Als dann auch noch Carolin Walz als sechstbeste und Janine Kern als viertbeste Vierkämpferin gekürt wurden, fand ein perfekter Wettkampftag sein tolles Ende.

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