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Tuningen Krippengebäude wird abgerissen

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Das war eine kurze Geschichte: Nach lediglich zehn Jahren wird das Krippengebäude in der Schulstraße wieder abgerissen. Die Kosten für eine Sanierung stehen bei rund 1,5 Millionen Euro, für dieses Geld kann nach einer Grobschätzung des Architekten Alexander Weisser ein zweigeschossiger Neubau entstehen.

Tuningen. Im Sommer 2019 kam das böse Erwachen: In den Wänden und der Decke staute sich Wasser und bildete auf breiter Front gesundheitsschädliche Schimmelsporen. Dies hatte zur Konsequenz, die Krippe sofort zu schließen. Für die Kinder hat man in der Zwischenzeit eine provisorische Containerlösung geschaffen.

Sanierung unwirtschaftlich

Bei Untersuchungen des Gebäudes hat man an den Wassereintrittsstellen Braun- und Weißfäulnis sowie Schwarzschimmel festgestellt. Dieser entstand durch unkontrollierten Wassereintritt und Staunässe, zudem war die innenliegende Dampfsperre nicht fachgerecht eingebaut, was zur Kondensatbildung in der Dämmebene führte. Auch die OSB-Platten waren diffusionsdicht und verhinderten einen Abtransport der Feuchtigkeit nach außen. Nachdem nun auch im Estrich Schwarzschimmel festgestellt wurde, müsste dieser im Falle einer Sanierung komplett ausgebaut werden, hierin ist jedoch die Fußbodenheizung eingegossen.

Unterm Strich, so Alexander Weisser, liegen die Kosten der Sanierung bei rund 1,49 Millionen Euro. Hierauf wurden die Kosten für einen Abbruch, verbunden mit einem Neubau, ermittelt.

Mehr Krippenplätze

Da die Krippenplätze aktuell voll belegt sind und man bedingt durch das neue Baugebiet "Eckritt" mit weiteren erforderlichen Plätzen rechnet, kann man den Neubau mit der Erweiterung von zwei auf vier Gruppen verbinden. Mit vorläufigen Kosten von 1,5 Millionen Euro ist dies im Vergleich zur Sanierung ein ausgewogenes Verhältnis – jedoch mit mehr Betreuungsplätzen.

Der Gemeinderat hat grünes Licht für den Abbruch gegeben, welcher nun beim Landratsamt beantragt werden kann. Jetzt gilt es schnellstmöglich ein Neubaukonzept zu verfeinern, denn Abbruch und Neubau sollen eng miteinander verbunden werden. Kämmerin Janina Renner will nun die Kosten hierzu in die Haushaltsplanung 2021 einbinden, für die Planungen sind für 2020 bereits entsprechende Mittel im Haushalt eingestellt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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