Über diese Anschlüsse hätten Datenleitungen fürs schnelle Internet in die Wasserleitungen geführt werden sollen. Foto: bt

Gesundheitsministerium lehnt Verfahren ab. Gemeinderäte zeigen sich ob dieser Entscheidung verwundert.

Tuningen - Die Idee, die Leerrohre für das schnelle Internet im Inneren der Wasserleitungen zu verlegen, ist geplatzt. Das Gesundheitsministerium hat das geplante Modellprojekt über die Fachbehörden ins Visier genommen und dieses Verfahren dann jedoch abgelehnt.

Bürgermeister Jürgen Roth informierte die Mitglieder des Technischen Ausschusses über diesen aktuellen Sachstand. In Tuningen wurde diese Möglichkeit über die Firma Friatec vorgestellt und dieses Verfahren hätte eine deutliche Einsparmöglichkeit zu den bisherigen Verlegeverfahren über Spülbohrungen oder der offenen Bauweise gebracht. Einige Räte zeigten sich verwundert über diese Entscheidung da bereits in einigen Städten, so beispielsweise in München, das Verfahren bereits angewandt wird.

Roth verwies auf die Entscheidung des Ministeriums und so sei diese Möglichkeit für Tuningen leider "gestorben". Er hat bereits ein weiteres Verfahren im Visier, mit diesem werde man sich nun befassen und dann im Gremium vorstellen.

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