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Tuningen Funkempfänger werden deutlich teuer

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Das Wohnhaus neben dem Feuerwehrgerätehaus ist bereits geräumt. Bald rollen die Bagger an, um dieses abzureißen. Foto: Bieberstein Foto: Schwarzwälder Bote

Gleich zwei Entscheidungen waren vom Gemeinderat zu Investitionen für die Feuerwehr zu treffen.

Tuningen. Der Abbruch des Wohnhauses neben dem Feuerwehrgerätehaus wurde ausgeschrieben. Zwei Angebote lagen vor. Mit 38 639 Euro ging der Auftrag an das Triberger Fachunternehmen Neumaier. Mit dieser Firma hat man in Tuningen bereits bei einigen Abrissaufträgen, darunter mit dem Abbruch des Marielehauses, beste Erfahrungen gemacht. Mit dem Pauschalpreis liegt die Firma rund 20 000 Euro unter dem zweiten Bieter, so fiel die Entscheidung den Räten recht leicht. Wenn alles planmäßig läuft, rücken im Spätherbst die Bagger an, um das Wohnhaus zu entkernen und abzubrechen. Danach kann es mit dem Anbau zum Feuerwehrgerätehaus los gehen. Die Planung schreitet zügig voran. Der Feuerwehrbauausschuss trifft sich regelmäßig mit den Fachplanern. Einen Zwischenbericht will man in der nächsten Gemeinderatsitzung präsentieren. Positiv sei, dass es aus heutiger Sicht keine sichtbaren Kostenüberschreitungen gebe.

Bei der zweiten Investition ging es um die Umstellung der derzeit analogen Funkgeräte auf Digitaltechnik. Dies, so Kämmerin Anina Renner, sei eine zwingende Notwendigkeit, da das Analogsystem von Dritten abgehört werden kann, was beim Digitalnetz nicht der Fall sei. Im Zeitalter der Cyberkriminalität spiele dies eine ernsthafte Rolle.

Im Haushaltsplan war für die Anschaffung ein Kostenblock von 8000 Euro angesetzt. Hinzu kommt noch ein Zuschuss des Innenministeriums von 4800 Euro. Bei der Kalkulation wurde jedoch festgestellt, dass man lediglich die Anschaffung der Geräte, nicht jedoch die Installation, welche deutlich über den Investitionskosten liegt, berücksichtigt hatte. Jetzt liegt man mit rund 23 000 Euro über dem Gesamtbudget und hat diese Kosten als überplanmäßige Ausgaben zu beschließen. Dies könne die Gemeinde jedoch durch Budgetübertragungen aus dem Vorjahr wie auch durch sonstige Einsparungen bei der Feuerwehr kompensieren. Um die Fördergelder nicht zu gefährden will man die Anschaffung noch 2019 durchziehen. Dann ist die Feuerwehr mit ihren Kräften und Fahrzeugen auf dem neuesten Funkstand.

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