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Tuningen Coronavirus-Infizierung legt kurzfristig Notgruppenbetreuung lahm

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Tuningen - Weil ein Schüler der Grundschule Tuningen mit dem Coronavirus infiziert wurde, stehen die dortigen Kinder kurzzeitig unter häuslicher Quarantäne. Den Eltern wird empfohlen, die Schüler bis zu den Osterferien genau zu beobachten.

Für zwischenzeitliche Aufruhr hat die Nachricht unter Tuninger Familien gesorgt, dass bei einem Kind, welches die Grundschule besucht, der Coronavirus festgestellt wurde. "Wir wurden am Montag darüber informiert", berichtet Rektorin Nadine vor dem Berge im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Man habe sich deshalb dazu entschieden, alle Kinder der Grundschule vorerst unter häusliche Quarantäne zu ­stellen. Dies sei aber nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, so vor dem Berge. Denn das Kind habe zuletzt, aufgrund der Schulschließung, gar nicht mehr am Unterricht ­teilgenommen und sei auch nicht in der Notgruppe betreut worden.

Die Konsequenz: Die Notgruppenbetreuung müsse zunächst ausgesetzt werden. Allerdings kann hier voraussichtlich schnell Entwarnung gegeben werden. "Sofern es keine weiteren Verdachtsfälle gibt, können wir bereits am Donnerstag wieder mit der Betreuung weiter machen", so die Rektorin. Denn die vorgegebene Quarantänezeit sei dann schon wieder abgelaufen. Man werde aber telefonisch darüber informieren, wie weiter verfahren wird.

Am 18. März getestet

In Absprache mit dem Gesundheitsamt bittet vor dem Berge jedoch, die Kinder bis zu den Osterferien genau zu beobachten. Sollten Eltern Symptome einer Atemwegserkrankung oder Fieber an einem weiteren Kind feststellen, sollten sie sich an das ­Gesundheitsamt des Landkreises wenden und drauf hinweisen, dass es weitere Verdachtsfälle gibt.

Laut Heike Frank, Pressesprecherin des Landratsamtes, sei dies bislang aber nicht der Fall: "Dem Gesundheitsamt ist von weiteren Verdachtsfällen nichts bekannt". Sie berichtet über den Fall an der Tuninger Grundschule, dass das Kind am 18. März in der Corona-Ambulanz auf dem Messegelände in Villingen-Schwenningen getestet wurde. "Das positive Testergebnis traf am Samstag, 21. März, ein", so Frank auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Mit der Schule sei deshalb folgerichtig am Montag Kontakt aufgenommen worden, anschließend sei die Information der Eltern erfolgt.

Newsblog zur Ausbreitung des Coronavirus in der Region

Eine verspätete Nachricht über den Verdachtsfall, wie er von Eltern gegenüber unserer Redaktion thematisiert wurde, sei deshalb nicht erfolgt. Aus ihrer Sicht sei eine weitere Quarantäne eigentlich auch gar nicht mehr notwendig, weil der letzte Kontakt mit dem Kind im Rahmen des Schulbesuches bereits mehr als zwei Wochen zurückliegt. "Die Verhängung einer schriftlichen Quarantäne mit einer Laufzeit von einem Tag wäre somit nicht sinnvoll gewesen", so Frank. Als reine Vorsichtsmaßnahme solle die Quarantäne laut Rektorin aber dennoch bis Mittwoch andauern.

Vor dem Berge appelliert außerdem an die Eltern, sich bei offenen Fragen direkt an die Schule beziehungsweise die Rektorin zu wenden. Die Schulleitung ist zu den üblichen Bürozeiten von Montag bis Freitag zwischen 8 und 13 Uhr per Email poststelle@ghs-tuningen.schule.bwl.de und telefonisch unter 07464/14 24 erreichbar.

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