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Tuningen Bibersterben bereitet Kopfzerbrechen

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Fachleute untersuchen die toten Biber. Foto: Bieberstein

Tuningen - Einen traurigen Fund machten jetzt Spaziergänger in Tuningen: Ein Biberpaar lag tot im Bachbett. Jetzt untersuchen Fachleute die Tiere, um die Todesursache herauszufinden. Idyllisch liegt das Tuninger Biotop im Gewann Brühl mit dem kleinen See und den angrenzenden Bächen. Dort hat sich seit langem eine Biberfamilie angesiedelt. Gleich drei Dämme wurden von den fleißigen Nagern errichtet und die Bäche entsprechend aufgestaut und so konnten sie von ihrem eigentlichen Bau im Biotop auch zur Futtersuche problemlos in die Bäche gelangen.

Wie eifrig sie dort aktiv sind, konnten die Sparziergänger immer wieder beobachten, und so mancher Baum wurde in kürzester Zeit von den Bibern gefällt.

Jetzt entdeckten jedoch Spaziergänger, wie beide erwachsenen Biber tot im Bachbett lagen. Hierauf wurde von ihnen die Polizei und von dort der Jagdpächter benachrichtigt. Da die Biber jedoch nicht unter das Jagdrecht fallen, wurde der Vorfall an Bettina Sättele, Biberbeauftragte für den Regierungsbezirk Freiburg, gegeben. Die Bauhofmitarbeiter holten die toten Tiere aus dem Wasser, Bettina Sättele und ihr Kollege Michael Rüttiger untersuchten sie. Es handelt sich zweifelslos um ein Biberpaar. Das weibliche Tier hat entsprechende Milchzitzen, was darauf deutet, dass es derzeit auch schon junge Tiere im Bau gibt. Die beiden gefundenen Tiere seien schon mindestens eine Woche tot, so Rüttiger. Was die Todesursache ist, darauf konnten die Fachleute noch keine Antwort geben. Es sei jedoch sehr seltsam, dass gleich beide Elterntiere verenden. Näheres soll nun eine Untersuchung im Veterinäramt in Freiburg bringen.

Ohne die Elterntiere haben die Jungen wenig Überlebenschancen, allerdings konnten am Abend frische Biberspuren im Gelände festgestellt werden, was darauf hindeutet, dass sich noch weitere Tiere im Bau befinden. Dies könnten die Jungtiere sein, so die Experten. Es ist jedoch auch möglich, dass eine weitere Biberfamilie oder Einzeltiere im Gelände sind. Rüttiger bezeichnet das Biotop, wo in früheren Jahren die Tuninger Kläranlage stand, als iedealen Standort für die Biber. Auch habe man bislang in Tuningen keinerlei Probleme gehabt. Die Schäden durch das aufgestaute Wasser und auch der Verbiss an den Bäumen waren bislang überschaubar. Da gebe es regional ganz andere Problemfälle und insofern sei er schon erschrocken über den jetzigen Todesfall von zwei Tieren auf einen Schlag, meinte Rüttiger.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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