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Tuningen Beim Gebäude-Check auch Hausgeräte inbegriffen

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Foto: PIxabay Foto: Schwarzwälder Bote

Die kostenfreien Energiechecks gehen in die nächste Runde: Auch in diesem Jahr bündeln die Energieagentur Schwarzwald-Baar-Kreis, die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Gemeinde Tuningen ihre Kräfte.

Tuningen. Bereits seit 2017 besteht die Kooperationsvereinbarung der Gemeinde Tuningen mit der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Kreis und der Energieberatung der Verbraucherzentrale des Landes, um die Haushalte der Bürger energetisch möglichst effizient zu gestalten. Um das zu gewährleisten werden kostenfreie Energiechecks angeboten.

"Es ist uns super wichtig im energetischen Bereich mit voran zu gehen", betont Ralf Pahlow, Bürgermeister der Gemeinde Tuningen. Das Angebot der kostenlosen Energiechecks sei dafür zumindest ein kleiner Schritt. Die Bürger haben die Möglichkeit, sich für kostenlose Gebäude-, Heiz- und Solarwärme-Checks anzumelden. Diese kosten den Verbraucher in der Regel 30 Euro. Die Kosten werden nun von der Gemeinde übernommen, wofür sie 900 Euro zur Verfügung stellt.

"Beim Gebäude-Check schaut sich ein Energieberater das Haus vor Ort an und gibt danach Handlungsempfehlungen zu den Themen Stromverbrauch, Dämmung, Heizung und dem Einsatz erneuerbarer Energien", erklärt Tobias Bacher, Leiter der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Kreis. "Der Hausbesitzer bekommt einen Überblick, was an seinem Haus energetisch verbessert werden sollte." Im Rahmen des Heiz-Checks wird das Heizsystem mit Niedertemperatur- oder Brennwertkessel, Wärmepumpe oder Fernwärme detailliert geprüft. Dieser dauert in der Regel etwa 24 Stunden. Und auch beim Solarwärme-Check, der gewöhnlich zwischen Mai und September stattfindet, wird die Effizienz der Solaranlage überprüft.

Der Gebäude-Check sei in der Regel der Beliebteste, verrät Bacher. Dabei sei nämlich auch ein Hausgeräte-Check mit inbegriffen, bei dem häufig festgestellt werde, dass zahlreiche Ratsuchende Geräte besitzen, die mehr als 30 Jahre alt seien und damit auch deutlich mehr Energie verbrauchen, als die, die heutzutage produziert werden. In den vergangen Jahren sei das Angebot der kostenlosen Energieberatung von etwa 15 bis 20 Haushalten in Anspruch genommen worden.

"Es freut uns, dass wir die Kooperation auch in diesem Jahr verlängern können", erklärt auch Philipp Gerber, Regional-Manager der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Auch in Corona-Zeiten sollen die Checks weiter geführt werden. Aus diesem Grund haben die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus bei den Terminen oberste Priorität. Persönliche Beratungen finden unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt. Der Energieberater wird bei dem Termin zur Einschränkung des Infektionsrisikos den Mindestabstand einhalten und einen Mundschutz tragen. Gerber betont, dass die Energieberatung vollkommen unabhängig ist und sich an dem orientiert, was möglich ist. Auch die Gemeindeverwaltung hat sich für die öffentlichen Gebäude beraten lassen, erzählt der Bürgermeister. "Energetisch sind wir gut aufgestellt", berichtet er. Das Rathaus sei beispielsweise im vorletzten Jahr energetisch saniert worden und die Schule werde mit Blockheizkraft beheizt.

Termine für die kostenlose Energieberatung können über die Energieagentur unter Telefon 0771/8 96 59 64, und über die kostenfreie Hotline 0800/8 09 80 24 00 der Verbraucherzentrale vereinbart werden.

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