Sofie Geisel will als Oberbürgermeisterin lieber Moderatorin im Tübinger Rathaus sein als Talkshowgast im Fernsehen. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Alles blickt bei der Tübinger OB-Wahl auf den innergrünen Zweikampf. Dabei könnte die SPD-Frau Sofie Geisel dem Amtsinhaber ebenso gefährlich werden. Schon einmal zog er gegen sie den Kürzeren.

Boris Palmer hält Berlin bekanntlich für gescheitert. „Achtung, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands!“ Das denke er jedes Mal, wenn er in der Hauptstadt aus dem Zug steige, hat er einmal gesagt. Eigentlich findet es Sofie Geisel ja „fast spießig,“ die geordneten Verhältnisse einer württembergischen Universitätsstadt mit einer Millionenmetropole zu vergleichen. „Berlin ist anders, und das ist auch gut so“, sagt sie. Da sie momentan aber häufig in umgekehrter Richtung, von ihrem Wohnort Berlin nach Tübingen, unterwegs ist, ist ihr auch etwas aufgefallen: die elektronischen Anzeigetafeln an den Bushaltestellen. „In Berlin funktionieren die“, stichelt sie. In Tübingen gebe es fast noch gar keine. Und das, obwohl hier seit 16 Jahren ein Grüner auf dem Oberbürgermeistersessel sitze.

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