Beim TSV-Sportwochenende standen am abschließenden Sonntag Turnen und Leichtathletik im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens. Foto: Aylin Kaya

Das große Sportwochenende des TSV Haiterbach ging mit einem Tag der Bewegung am Sonntag in seine letzte Runde.

Am Sonntag ging das große Sportwochenende des TSV Haiterbach in seine letzte Runde. Was mit Elfmeterturnier und Vereinscup begonnen hatte, fand seinen Abschluss in einem Tag voller Bewegung, Begegnung und Beteiligung – mit Familien, Kindern, Trainern und Zuschauern, die das Sportgelände rund um Halle, Rasen und Festzelt mit Leben füllten.

 

Der Morgen begann mit einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Hauptplatz. Pfarrer Jonas Nau führte durch eine lebendige Feier, begleitet von der Band „Alle für Einen“, deren Musik für einen offenen, feierlichen Einstieg sorgte. Franziska Hartmann, Kinder-Leichtathletiktrainerin beim TSV, äußerte im Gespräch mit der Redaktion: „Die Musik war richtig schön. Der Gottesdienst hat den Tag eröffnet – und gleich etwas Besonderes spürbar gemacht.“

Sportliches Miteinander und starke Leistungen

Danach füllte sich das Gelände mit sportlichem Betrieb. Die Vereinsmeisterschaften im gemischten Vierkampf wurden von der Turnabteilung unter Leitung von Christina Schnaidt und ihrem Stellvertreter Jan Naumann organisiert. Geturnt wurde in drei Gruppen: eine reine Jungenkategorie sowie zwei Mädchengruppen – aufgeteilt in Freizeit und Wettkampf. Die Kinder traten in verschiedenen Altersklassen an, je nach Stufe in den Disziplinen Boden, Reck, Sprint und Weitsprung. Bewertet wurde unter anderem von Hildegard Mauch und Elvira Helber.

Für Kinder ab drei Jahren gab es zusätzlich einen Spiel- und Spaßparcours mit kreativen Stationen, Wurfmodulen, Wasserhindernissen und Laufspielen. Der sechsjährige Maximilian Meintel erzählte: „Ich bin heute beim Spielparcours ins Wasser gehüpft! Das war cool.“ Jannis Hartmann ergänzte: „Ich hab Sprint, Weitsprung und Biathlon gemacht – und bei der Wurfstation alle Hütchen getroffen!“ Das gemeinsame Aufwärmen am Vormittag blieb vielen in Erinnerung. „Es waren so viele Kinder da, die richtig motiviert waren. Besonders das Aufwärmen war ein Gänsehautmoment – alle standen auf dem Platz und haben mitgezogen“, hielt Franziska Hartmann fest.

Am Nachmittag wurde das Gelände zur Völkerballarena. 20 Teams traten in drei Altersklassen an. Gespielt wurde im Turniermodus mit Gruppenphase, Halbfinals und Finalrunden. Bei den Sechs- bis Neunjährigen siegte „Blitzball“, gefolgt von „Alessias Team“ und „Keks“. In der Altersgruppe zehn bis 15 gewann „Rache der Bälle“, vor „Hühnchen mit Reis!“ und „Die Billies I“. Bei den Erwachsenen holten sich „Die Trainer“ den Turniersieg, gefolgt von „Ligaturner“ und „Die Hütte Haiterbach“.

Zudem bot der Nachmittag einen offenen Crosslauf, Bewegungsangebote und Trampolineinheiten. Für das leibliche Wohl sorgten Spätzle mit Soße, Nuggets, Pommes, alkoholfreie Getränke und Salatteller.

Zum Abschluss wurden alle Kinder und Teams bei der großen Siegerehrung ausgezeichnet. Urkunden gingen an alle, Medaillen an die besten Turner und Leichtathleten. Die Plätze eins bis drei im Völkerball erhielten auch kleine Preise.

Verein zieht ein positives Fazit

Abteilungsleiterin Christina Schnaidt zog ein positives Fazit: „Ich bin stolz, was wir hier gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Mein Dank gilt allen Trainern, Helfern und Betreuern – ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich gewesen.“ Celine Schneider, die viele Fäden im Hintergrund zusammenhielt, resümierte: „Es war schön zu sehen, wie alle zusammengearbeitet haben – mit Herzblut, Freude und echtem Teamgeist. Das war mehr als ein Turnier. Das war Vereinsleben.“