1400 Mitglieder sind Rekord – das Bild zeigt Sebastian Müller mit seinen Töchtern Emilia und Mathea sowie Daniel Stähr (links) und Patricia Bodmer, den Vorsitzenden Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit des TSV Meßstetten. Foto: Wysotzki

Sport: Anders als andere Vereine legt der TSV Meßstetten zu

Meßstetten (wy). Sollten die Verantwortlichen des TSV Meßstetten befürchtet haben, dass Corona den Verein Mitglieder kosten könnte, so sehen sie sich nun auf angenehme Weise eines Besseren belehrt: Die Mitgliederanzahl hat die 1400er-Schranke durchbrochen.

Selbstverständlich ist dieser Zuwachs keineswegs: Vor Jahresfrist waren 1302 Mitglieder gezählt worden; das bedeutet, dass binnen eines Jahres an die hundert hinzugekommen sind, und das in einer Zeit, in der andere Vereine herbe Einbußen hinnehmen mussten. Wie der Schwäbische Turnerbund intern mitteilt, hat das Corona-Jahr nicht weniger als 32 000 Austritte gebracht.

Der TSV Meßstetten hingegen hat so viele Mitglieder wie noch nie. Das 1400ste heißt Sebastian Müller, kommt aus Heinstetten und ist passionierter Radfahrer – neben dem Gesamtangebot des TSV haben es ihm die sportlichen Betätigungsmöglichkeiten für seine beiden Töchter Emilia und Mathea angetan. Wie die TSV-Trainer derzeit immer wieder feststellen, ist der Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen und der Wunsch, wieder Sport in der Gemeinschaft treiben zu dürfen, nach dem Lockdown besonders groß.

Immerhin, der TSV Meßstetten hat im Corona-Jahr in der Heuberghalle eine Bewegungslandschaft speziell für Kinder aufgebaut und darüber hinaus längs des Skulpturenpfads auf dem Sickersberg stationäre Fitnessübungen für die ganze Familie angeboten. Auch das mag ein Grund dafür sein, dass ihm seine bisherigen Mitglieder treu geblieben und neue hinzugekommen sind.