Die Teams von Marc Kleiner und Jan Dehner möchten bei ihren Aufgaben am Samstag Punkte einfahren. Es geht gegen Croatia Reutlingen, respektive Dornhan.
Am vergangenen Wochenende trafen der TSV Straßberg und TSV Frommern noch aufeinander und trennten sich 0:0. Nun stehen beide Teams vor neuen Aufgaben. TSV Straßberg – Croatia Reutlingen (Samstag, 14.30 Uhr). Wo drückt der Schuh beim TSV Straßberg? Die Antwort ist schnell gefunden: Mit nur fünf erzielten Toren stellt man die schwächste Offensive der Liga – in den vergangenen sieben Begegnungen blieb man sechs Mal ohne eigenen Treffer.
Marc Kleiner analysiert: „In den ersten zwei, drei Wochen haben wir unter mir den Fokus auf die Defensive gelegt und die Trainingsinhalte auch in diese Richtung gewählt. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen. Vergangene Woche haben wir schon viele Lauf- und Passwege für die Offensive trainiert.“ Er fügt hinzu: „Wir brauchen im vorderen Drittel und rund um den gegnerischen Strafraum noch mehr Ruhe am Ball.“
Zuletzt zwei Niederlagen
Die nächste Chance auf Erfolgserlebnisse bietet sich nun gegen Croatia Reutlingen. Mit 19 Punkten sind diese im Mittelfeld der Liga platziert. Siege gegen Empfingen (1:0) und den SV Zimmern (3:0) haben gezeigt, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist. Zuletzt gab es jedoch zwei Pleiten: Erst unterlag man in letzter Minute 0:1 beim FC 07 Albstadt, dann folgte eine 1:5-Abreibung gegen den VfL Nagold.
Kleiner betont: „Wir erwarten einen spielstarken Gegner, der viel Ballbesitz möchte. Da gilt es dagegen zu halten.“TSF Dornhan – TSV Frommern (Samstag, 14.30 Uhr). Beide Teams sind vor der Saison in die Landesliga aufgestiegen. Bevor der Ligaalltag los ging, stand man sich zudem in der 1. Runde des WFV-Pokals gegenüber. Der TSV zeigte eine klasse Leistung und behielt mit 7:3 die Oberhand. Am Samstag geht es für die Elf von Jan Dehner erneut nach Dornhan.
Der Coach sagt: „Pokal war Pokal, nun ist es ein neues Spiel.“ Während Frommern nach guten letzten Wochen mittlerweile immerhin bei elf Punkten steht, haben die Turn- und Sportfreunde erst sechs Zähler. Besonders verheerend sind die schon 40 Gegentore – alleine in den vergangenen vier Wochen schluckte man 20 Gegentreffer.
Punkte gefordert
Es dürfte also durchaus etwas möglich für die Frommerner Offensive sein, die sich jüngst im Derby gegen Straßberg aber auch eher zahnlos zeigte. Dehner erläutert: „Wir sind zuletzt defensiv gefestigter. Von einer Konstanz nach drei ungeschlagenen Spielen zu sprechen, ist mir aber noch zu früh. Wir müssen bis zum Winter schon noch liefern. Es ist unsere Aufgabe, noch einige Punkte zu sammeln und unsere Ausgangslage zu verbessern.“
Der ehrgeizige Trainer gibt zugleich auch die Marschroute für den Samstag vor. Er betont:„Wir brauchen eine Top-Leistung. Wenn uns dies gelingt, haben wir gute Chancen auf einen Sieg. Wir fahren nach Dornhan um drei Punkte mitzunehmen, alles andere wäre falsch.“