Der Altensteiger Trainer Nenad Gojsovic (links) warnt vor der SG Hofen/Hüttlingen. Foto: Hofmann

Die SG Hofen/Hüttlingen ist schwach in die neue Saison gestartet. Am Samstag empfängt sie den TSV Altensteig. Dessen Trainer Nenad Gojsovic warnt vor zu schnellen Urteilen: „Dass sie bisher nur zwei Punkte haben, heißt nicht, dass sie schlecht sind.“

SG Hofen/Hüttlingen – TSV Altensteig (Samstag, 19.30 Uhr). In der vergangenen Saison hat die SG Hofen/Hüttlingen die Handball-Landesliga eindrucksvoll dominiert. Von 18 Spielen konnte das Team 16 für sich entscheiden und sich somit den Meistertitel sichern. Mit 596 erzielten Toren stellte es die beste Offensive, während 487 Gegentore die stärkste Abwehrleistung bedeuteten.

 

Nun tritt die Mannschaft, die nahezu unverändert blieb, in der Verbandsliga an – und trifft am Samstag auf den TSV Altensteig. Hendrik Hügler, Felix May und Paul Bürgermeister haben bei der SG Hofen/Hüttlingen ihre Karrieren beendet. Der einzige externe Neuzugang ist Torhüter Nico Knauß, der vom Ligakonkurrenten TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen kam.

Erst ein Sieg

Der Saisonauftakt verlief für die SG Hofen/Hüttlingen nicht wie erhofft. Die Aufsteiger starteten mit dem Ziel Klassenerhalt in das Verbandsliga-Abenteuer. „Deshalb ist ein guter Saisonauftakt wichtig“, erklärte SG-Trainer Gerd Mühlberger schon im September. Doch bisher konnte sein Team nur einen Sieg einfahren. TSV-Trainer Nenad Gojsovic warnt jedoch vor zu schnellen Urteilen: „Unser kommender Gegner ist eine starke und kompakte Mannschaft. Dass sie bisher nur zwei Punkte haben, heißt nicht, dass sie schlecht sind.“

Seinen Altensteigern steht also eine schwere Aufgabe bevor. Allerdings kann der TSV Altensteig im Gegensatz zur SG Hofen/Hüttlingen beinahe nur Positives über ihren Start in die Saison erzählen: Bisher konnte er sich in den fremden Hallen immer einen Sieg erkämpfen. Auch in den Heimspielen war der TSV Altensteig im Großen und Ganzen sehr erfolgreich. Gerade erst letzte Woche bewies er in ihrer Eichwaldhalle einen starken Kampf- sowie Teamgeist. Im Top-Spiel gegen den starken Ligafavoriten des TSV Altdorf/Lorch/Waldhausen sicherte er sich in den letzten Sekunden den Sieg.