Lenard Pfeffer ist neu bei Wittershausen. Derzeit coacht er von der Seitenlinie. Foto: Andreas Wagner

Mit Lenard Pfeffer hat A-Ligist TSG Wittershausen einen neuen Co-Trainer. Hinzu kam auch ein neuer Spieler, was wichtig ist, denn zuletzt folgte ein Verletzungsschock.

Spät ist die TSG Wittershausen noch zu einem neuen Co-Trainer gekommen und hat einen durchaus bekannten Spieler dazugewinnen können, der sich beim A-Ligisten auch bereits gut eingelebt hat und beim ersten Saisonspiel auf sich aufmerksam machte.

 

Nachdem die TSG nach dem Mühlbachpokalturnier die Zusammenarbeit mit Raphael Ruf beendet hatte, war Spielertrainer Jannik Schneider als Cheftrainer in eine neue Position gerückt. Allerdings fehlte der TSG damit jemand, der ihn unterstützt und vor allem bei Spielen Impulse von außen gibt. Hier kam dann der Kontakt zu Lenard Pfeffer zustande. Ein Kumpel von Schneider, der derzeit auch seinen Trainerschein macht. Der 28-Jährige war zuvor noch beim SV Grün-Weiß Stetten, kann aber aufgrund eines Kreuzbandrisses aktuell nicht kicken.

Fußballabteilungsleiter Marcel Hezel freut sich, dass die spontane Verpflichtung zustande kam. „Wichtig war es uns, noch jemand für außen zu haben. Als Spieler könnte er zudem auch wieder miteinsteigen. Es war allerdings nicht unsere ursprüngliche Intention, noch einen Spieler zu holen.“ Gleichzeitig ist man aber froh, mit Pfeffer eventuell für die Rückrunde einen Akteur für das zentrale Mittelfeld zu haben, denn bereits vor Rundenstart hatte die TSG einige Rückschläge verkraften müssen.

Erneute Knieverletzung

„Wir kommen derzeit auf dem Zahnfleisch daher“, so Hezel. Unter anderem hat sich im Pokalspiel gegen die SG Empfingen II Stefan Schulz erneut am Knie verletzt. „Er spielt erst wieder seit der letzten Rückrunde und war auf einem perfekten Weg“, so Hezel betrübt. Damit wäre es die vierte Knieverletzung von Schulz. „Das tut dem ganzen Verein weh, auch weil er ein Junge aus dem Ort ist.“

Eine positive Nachricht war deshalb auch die kurzfristige Verpflichtung von Rico Müller. Er kam von der SGM Gruol/Erlaheim, ebenfalls aus dem Bezirk Schwarzwald/Zollern. Der 33-Jährige hat zudem höherklassige Erfahrung. „Mit Gruol war er derzeit nicht mehr zu 100 Prozent auf einer Wellenlänge“, so Hezel über den spontanen Wechsel. „Er hilft uns sofort weiter.“ Das zeigte sich direkt in der ersten Partie gegen den SV Mitteltal-Obertal, als Müller einmal selbst traf und die weiteren Tore beim 4:1-Sieg vorbereitete.

Weiter geht es für Müller und Co. am Sonntag mit dem ersten Auswärtsspiel in der stark besetzten Kreisliga A1, wenn man zum SV Oberiflingen unter den Wasserturm muss.