Mirhan Inan ist mit 16 Saisontreffern der Top-Torjäger der Landesliga und hat großen Anteil am Erfolg der TSG Balingen II. Foto: Kara

Die TSG Balingen II befindet sich nach dem 6:0-Sieg gegen Freudenstadt nun in der wohlverdienten Winterpause. Ein Blick auf die Statistiken verrät: Philipp Wolf kann zufrieden sein.

Nachdem sich die U23 der TSG Balingen mit einem standesgemäßen 6:0-Erfolg gegen das Schlusslicht aus Freudenstadt in die Winterpause verabschiedete, kann man im Lager der Eyachstädter auf eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte 2025 zurückblicken. Das gilt sowohl für die kollektiven Leistungen, als auch für einzelne Spieler, die sich ins Rampenlicht brachten.

 

Nur Zimmern noch besser

Fangen wir mit den nackten Zahlen an: Zwölf Siege aus 18 Spielen, dazu vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Mit 40 Punkten überwintert man als Tabellenzweiter, einzig der SV Zimmern o.R. steht mit 42 Zählern noch ein bisschen besser da. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den Dritten, die SG Empfingen.

Beste Offensive der Liga

Mit 55 Toren in diesen 18 Partien stellen die Balinger die mit Abstand beste Offensive der Landesliga. Die SGE war als zweitgefährlichstes Team immerhin 47-mal erfolgreich. Keine andere Mannschaft knackt die 40-Tore-Marke. Nach Adam Ries erzielen die Schützlinge von Cheftrainer Philipp Wolf also satte 3,06 Tore pro Spiel. Fünfmal traf die TSG in einer Begegnung mindestens fünfmal: 5:0 gegen Croatia Reutlingen, 5:1 in Albstadt, 6:0 gegen den VfL Mühlheim, 5:3 in Empfingen und nun das 6:0 gegen Freudenstadt.

Top-Torjäger Mirhan Inan

Die Personifizierung dieser enormen Torgefahr ist bis dato natürlich Mittelstürmer Mirhan Inan, der mit 16 Saisontreffern die Torschützenliste der Landesliga anführt – vor dem Empfinger Pascal Schoch (13) und Jan Beifuß vom VfL Nagold (zwölf). Mit seinem Dreierpack gegen Freudenstadt untermauerte der 22-Jährige, der in dieser Saison auch schon zweimal in der Regionalliga zum Einsatz kam, seinen Status als größter Gefahrenherd der Liga. Doch auch seine Kollegen präsentieren sich treffsicher. Insgesamt 16 verschiedene Torschützen gab es bereits. Noel Feher (neun Treffer), Noah Neff (sieben) und Christos Thomaidis (vier) sind neben Inan bislang die erfolgreichsten Akteure.

Zweitbeste Defensive

Und auch die Defensive kann sich absolut sehen lassen: Nur 20 Gegentore in 18 Spielen entsprechen im Schnitt 1,11 pro Partie – der zweitbeste Wert der Landesliga. Nur Zimmern stellt mit 15 Gegentoren eine noch bessere Hintermannschaft. Der SV Nehren kassierte mit 18 zwar weniger Treffer als die TSG, absolvierte aber Stand jetzt auch zwei Spiele weniger.