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TSG Balingen Entscheidung über Spielbetrieb vertagt

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Weiter in der Warteschleife in Sachen Fortsetzung des Spielbetriebs hängen Balingens Trainer Martin Braun (links) und sein Alzenauer Kollege Artur Lemm. Foto: Kara

Das Warten nimmt kein Ende: Die Regionalliga Südwest GbR hat nach der Konferenz zwischen Bundeskanzlerin Angelika Merkel und den Ministerpräsidenten am Montag eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebs vertagt. "Nach der Sitzung müssen wir sagen: Wir müssen nachsitzen", sagt Felix Wiedemann, stellvertretender Geschäftsführer der Regionalliga Südwest GbR, im Gespräch mit der "Gießener Allgemeine". "Wir warten nun die Entscheidung und den Winterfahrplan der Politik, der nächste Woche am 25. November beschlossen werden soll, ab. Wir können nur auf gesetzlicher Grundlage handeln." Denn erst in der nächsten Woche sollen neue politische coronabedingte Verordnungen für die Monate Dezember und Januar von Bund und Ländern beschlossen werden.

Das Stimmungsbild in der Südweststaffel der 4. Liga ist zweigeteilt: Während die Profiklubs, von denen sich einige derzeit in Kurzarbeit befinden, für eine schnellstmögliche Fortsetzung des Spielbetriebs plädieren, präferieren die Amateurvereine eine Verlängerung der Spielpause bis zum Jahresende und Aufnahme des Spielbetriebs ab dem 29. Januar. Dies hat der TSV Steinbach-Haiger bereits vor der Videokonferenz der Vereinsvertreter mit der Ligenleitung am vergangenen Freitag in einem Positionspapier an den Ligenverband und die Gesellschafterversammlung deutlich gemacht. Zu den Unterzeichnern des Papiers zählten auch die TSG Balingen, der VfR Aalen, der FC Bayern Alzenau, der Bahlinger SC, der FC Gießen, der TSV Schott Mainz, Eintracht Stadtallendorf und der FC Astria Walldorf.

Mit der Entscheidung der GbR, auf die Beschlüsse der Politik zu warten, fällt ein Spielbetrieb ab dem 5. Dezember flach, denn um diesen Termin zu halten, hätte ein Training für alle 22 Mannschaften ab dem 17. November möglich sein müssen.

Nach wie vor gelten die vier Viertliga-Klubs aus Rheinland-Pfalz aber aus Sicht des dortigen Kultusministeriums als Amateurvereine und unterliegen so dem "Lock-down Light" mit Trainings- und Spielverbot. Zwar haben die U23 des FSV Mainz, der FK Pirmasens und der TuS Rot-Weiß Koblenz inzwischen eine Ausnahmegenehmigung und dürfen wieder trainieren; der TSV Schott Mainz hat aber bislang auf die Beantragung einer solchen Ausnahmegenehmigung verzichtet. Und so hängt es davon ab, wann Bund und Länder wieder Amateursport erlauben. Sollte dieser – was realistisch erscheint – bis zum Jahresende ausgesetzt werden, so würde es ab dem 8. Januar weitergehen; zu diesem Entschluss waren die Vereine und die GbR bei ihrer Videokonferenz gekommen. Dann die hätten die 22 Vereine bis zum Saisonende noch 30 Spieltage zu absolvieren; ein Mammutprogramm mit vielen englischen Wochen, die vor allem die Amateurvereine vor sehr große Herausforderungen stellt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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