Über Monate von Tirol regelmäßig nach Stuttgart: Nicola Moser, die Schwester des Mordopfers von 1995. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Wenn die Spuren eines Mordfalls erkalten und sich über Jahrzehnte hinziehen, verstehen Angehörige die Welt nicht mehr. Der Tod einer 35-Jährigen in Sindelfingen hat auch nach einem Vierteljahrhundert offene Fragen.

Stuttgart - Sie habe wieder ihren „Trott gefunden“, sagt Nicola Moser. In ihrem 2500-Einwohner-Dorf im Tiroler Bezirk Kufstein, auf ihrem Hof inmitten von Almen und Berggipfeln, ist die 64-Jährige wieder weit weg von Stuttgart, das sie über neuneinhalb Monate manchmal jede Woche aufsuchen musste. An 30 Tagen ist am Landgericht der gewaltsame Tod ihrer Schwester Brigitta, der 25 Jahre lang ungeklärt geblieben war, verhandelt worden – bis zum Mordurteil im Juli 2021. Ein langer Schatten.

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