Ob Maximilian Imgraben (rechts) auch im Rückspiel im Tor stehen kann, ist noch fraglich. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

Der FC Wittlingen hat sich im Saisonendspurt der Fußball-Landesliga noch nicht aufgegeben. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der FSV Rheinfelden auf der Breitmatte.

„Respekt ja, Angst nein“, gibt FCW-Coach Fahredin Zikolli die Marschroute für das anstehende Derby gegen den FSV Rheinfelden vor. Von der aktuellen Krise am Tabellenende scheint die Mannschaft sich nicht ablenken zu lassen. „Die Trainingsbeteiligung ist wirklich super, wir freuen uns riesig. Man merkt den Jungs nicht an, dass wir im Tabellenkeller stecken“, freut sich der Coach über die Euphorie im Saisonendspurt.

 

Um die mögliche Notwendigkeit von externer Schützenhilfe macht der 44-Jährige keinen Hehl. „Natürlich schauen wir auch auf Elzach-Yach und natürlich müssen auch unsere Gegner im Abstiegskampf mitspielen. Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand und versuchen unsere Hausaufgaben zu machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Bangen müssen die Schwarz-Weißen derweil um die Einsätze von Timo Glattacker und Maximilian Imgraben. Beide Akteure plagen sich mit muskulären Problemen herum.

Luft war in Rheinfelden zwischenzeitlich raus

Nach der deutlichen Niederlage gegen Stegen machte sich beim FSV Rheinfelden zuletzt bemerkbar, dass „die Luft ein bisschen raus war“, wie Trainer Anton Weis offen zugab. Die Mannschaft habe die starken Leistungen der Hinrunde in den vergangenen Wochen nicht mehr bestätigen können.

Mehr Ausfälle als noch in der Hinrunde

Vor allem die zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle hätten dem Team zugesetzt. „Ein wichtiger Faktor im Vergleich zur Hinrunde sind die immer wieder fehlenden Spieler. Die Ausfälle beziehungsweise die Qualität konnten wir einfach nicht kompensieren“, erklärt der Coach.

Um im oberen Tabellenbereich dauerhaft mithalten zu können, brauche es laut Weis nicht nur das nötige Spielglück, sondern auch einen breiteren Kader: „Du brauchst einfach mehr als nur ein Dutzend fitter Spieler, um oben mitzuspielen.“ Trotz der zuletzt schwierigen Phase blickt der FSV nun optimistisch auf die kommenden Wochen. Insbesondere auf die anstehenden Derbys gegen den FC Wittlingen und Binzen.

Hoffnung macht dabei auch die personelle Situation: Mit Meriton Neziraj kehrt ein wichtiger Eckpfeiler zurück, auch, Wissam Kassem, Arda Nergiz und Kosar Aoula sollen voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen. Zudem ist Torhüter Nabil Ilias, der in der Winterpause verpflichtet wurde, inzwischen spielberechtigt und darf künftig eingesetzt werden.