Patrick Maier-Blanc. Foto: Kavur

Bezirksligist FC Hauingen ist inzwischen schon seit vier Spielen ohne Niederlage.

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung der „Sonnenstädter“ auf den ersten Abstiegsplatz. In der Verfassung, in der sich die Hauinger zurzeit befinden, ist es nur schwer vorstellbar, dass der Ligaerhalt nicht gelingt. Einen gewichtigen Anteil daran haben natürlich auch die beiden Coaches Matthias Grether und Patrick Maier-Blanc.

 

Herr Maier-Blanc, Matthias Grether und Sie werden auch künftig an der Seitenlinie beim FCH stehen. Glauben Sie, dass Sie eine ähnlich lange Ära prägen können wie Mick Fahr?

Man wird sehen, wie lange wir die Trainer-Tätigkeit ausüben werden. Eine Ära hier in Hauingen prägen wir aber beide schon - nur in einer anderen Funktion und als Spieler (grinst).

Ist in Hauingen mittelfristig sogar noch mehr möglich? Möchte man auch mal oben angreifen?

Unser Anspruch ist es, die Mannschaft zu verbessern und möglichst im neuen Jahr tabellarisch besser abzuschneiden. Wir werden weiterhin demütig arbeiten und keine großen Töne spucken. Priorität hat jetzt erst einmal den Klassenerhalt zu sichern und dann freuen wir uns auf das dritte Jahr in der Bezirksliga in Folge.

Sie sprechen es an. Sportlich läuft es gerade gut. Es sieht vieles danach aus, als würde man in Hauingen auch in der kommenden Spielzeit Bezirksliga-Fußball sehen. Was macht die Mannschaft im Moment so stark?

Die Jungs nehmen die Umstände mit den vielen Ausfällen vorbildlich an. Sie treten sehr geschlossen auf. Unsere Stärke ist der Zusammenhalt, auch neben dem Platz. Das hilft auch in schwierigen Zeiten noch enger zusammenzurücken. Es macht wirklich Spaß mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten.

Angreifer Mike Rietz wird den Verein im Sommer verlassen und zum FC Steinen-Höllstein in die Kreisliga A wechseln. Was steckt dahinter?

Mike möchte mit einigen Kollegen aus der ehemaligen A-Jugend der SG zusammenspielen. Auf eigenem Wunsch ist er seit der Winterpause bereits fast ausschließlich nur noch bei unserer zweiten Mannschaft im Einsatz. Von beiden Seiten wurde alles sauber kommuniziert.