Foto: dpa/Martin Meissner

Das Champions-League-Halbfinale findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einen Tag nach Titelverteidiger FC Bayern ist auch für Borussia Dortmund als letztem Bundesligisten im Viertelfinale Schluss. Dabei war die „Weltsensation“ zwischenzeitlich greifbar.

Dortmund - Borussia Dortmund ist im Viertelfinale der Champions League als letzte deutsche Mannschaft ausgeschieden. Der Fußball-Bundesligist verlor am Mittwochabend auch sein Heimpiel gegen Manchester City mit 1:2 (1:0). Schon das Hinspiel hatte der BVB mit 1:2 verloren.

Für Hoffnung beim BVB hatte Judge Bellingham mit seinem Treffer in der 15. Minute gesorgt. Mit 17 Jahren, 9 Monaten und 16 Tagen avancierte der Engländer zum jüngsten Champions-League-Torschützen des westfälischen Fußball-Bundesligisten. Doch der verwandelte Handelfmeter von Riyad Mahrez (55.) und das Tor von Phil Foden (75.) im leeren Signal Iduna Park rettete die Gäste. Englands Tabellenführer trifft nun im Halbfinale auf Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain.

Emre Can: „Das ist bitter“

„Das Spiel hat sich nach dem 1:1 geändert. Ich habe den Ball erst mit dem Kopf berührt, dann mit der Hand. Ich glaube, in den Regeln steht es so, dass es dann kein Elfmeter ist. Das ist bitter. Schon im Hinspiel wurde uns ein Tor weggenommen“, sagte Dortmunds Emre Can, der den Elfmeter verursacht hatte.

Beim Kampf um den Einzug ins Finale muss Manchester City mit dem früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola mit seinem Team zuerst in Frankreichs Hauptstadt antreten. Im anderen Vorschlussrundenspiel trifft Spaniens Rekordmeister Real Madrid auf den FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel. Die Rückspiele sind am 5. Mai angesetzt, das Finale in Istanbul soll am 29. Mai angepfiffen werden.

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