Hatte trotz Wahlsieg keinen Grund zu einer ausgelassenen Wahlparty in Berlin: der alte und neue CDU-Bundestagsabgeordnete für den Schwarzwald-Baar-Kreis, Thorsten Frei. Foto: Michael Kienzler

Morgens noch im Wahlbezirk in Donaueschingen, pünktlich am Abend bei der Wahlparty in Berlin: Thorsten Frei, der sein Direktmandat als CDU-Bundestagsabgeordneter für den Schwarzwald-Baar-Kreis verteidigen konnte. Doch seine Gefühlslage ist alles andere als rosig.

Unzählige Interviewanfragen warteten auf den alten und neuen Bundestagsabgeordneten im Zuge der CDU-Wahlparty im Berliner Konrad-Adenauer-Haus, doch Thorsten Frei nahm sich auch Zeit für eine Live-Schalte zur Wahlparty der Kreis-CDU. Auch wenn er mit seinem eigenen Ergebnis zufrieden sein kann, sei seine Reaktion auf das Gesamtergebnis verhalten gewesen, erzählt der Vorsitzende der Ortsunion VS, Johannes Hellstern. Die Koalitionsbildung sei schwierig und frustrierend – findet Frei, finden aber auch die Christdemokraten im Kreis.

 

„Vor uns liegen große Herausforderungen. Wir haben keine Zeit für eine Nabelschau und müssen nun schnell die Verantwortung annehmen“, so Thorsten Frei wenig später. Das Land und ganz Europa warteten auf eine stabile Regierung in Berlin. „Es gibt einen enormen Reformbedarf, den wir zügig angehen müssen.“