Der TuS Kleines Wiesental befindet sich weiter auf dem besten Weg, in die Bezirksliga Hochrhein aufzusteigen.
Die Mannschaft von Trainer Benjamin Bechtel bezwang am Sonntag die Reserve des FSV Rheinfelden mit 5:0. Nach der Partie stand Leistungsträger Lukas Kasimir Rede und Antwort.
Herr Kasimir, beim FSV Rheinfelden II feierte der TuS schon den 18. Saisonsieg. Letztlich kann man von einem souveränen Pflichtsieg sprechen, oder?
Wir haben ein richtig starkes Spiel gezeigt. Das war eine unserer besten Leistungen in dieser Saison. Das Ergebnis sieht sehr souverän aus, aber den FSV braucht man nicht schlechtzureden. Sie haben ebenfalls sehr gut gespielt. Man merkt aber, dass sie sich personell jede Woche anders aufstellen und nicht so eingespielt sind. Wir haben sehr geduldig gespielt, den Ball gut laufen gelassen und uns am Ende mit drei Punkten belohnt. Es war zwar kein Tor dabei, bei dem der Ball in den Winkel ging, aber ich fand, wir haben alle Treffer sehr gut herausgespielt.
Sie wurden schon zur Halbzeit beim Stand von 1:0 ausgewechselt. Gab es dafür einen bestimmten Grund?
Da müssen Sie meinen Coach Benni Bechtel fragen. Nein, Spaß beiseite. Ich bin nach meinem Ausfall vor ein paar Wochen noch nicht bei 100 Prozent. Wir haben einen großen Kader, und ich denke, er hat mit Flo (Maier; Anm.d.Red.) einfach frische Beine und noch mehr Geschwindigkeit reingebracht.
Zehn Punkte beträgt inzwischen schon das Polster auf den SV Schopfheim. Die Meisterschaft werden Sie sich nun nicht mehr nehmen lassen, oder?
Die Tabelle ist gerade schön, aber entschieden ist noch nichts. Wir haben mit den Teams auf den Plätzen zwei bis vier noch einige Konkurrenten, die oben mitreden. Aber wir konzentrieren uns auf uns und versuchen, jede Woche unsere Hausaufgaben zu erledigen, damit wir da oben bleiben.
Wann haben Sie als Mannschaft gemerkt, dass dieses Jahr ein ganz besonderes werden kann?
Ich glaube, so einen richtigen Moment gab es gar nicht. Es hat sich eher von Woche zu Woche entwickelt. Wir haben gemerkt, wenn wir als Team gut funktionieren, dann können wir gegen jeden gewinnen.