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Trotz Corona-Schließung Bärenpark verzeichnet Besucherrekord

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Auch sechs Grauwölfe leben zurzeit in den naturbelassenen Freianlagen. Foto: Wolf- und Bärenpark

Knapp 95.000 Besucher waren 2020 im Wolf- und Bärenpark – ein Rekord trotz mehrerer Monate, in denen wegen Corona geschlossen war, heißt es in einer Pressemitteilung des Tierschutzprojekts. Dennoch gebe es angesichts des aktuellen Lockdowns keinen Anlass zum Aufatmen.

Bad Rippoldsau-Schapbach - Überfüllte Parkplätze auf der einen, gähnende Leere auf der anderen Seite: Kaum ein anderes Jahr war so gegensätzlich wie 2020, teilen die Tierschützer mit. Das Team um Leiterin Sabrina Reimann gehe hochmotiviert in das neue Jahr, denn 2021 liege einiges an. Neben einer neuen Luchs­anlage, neuen Beschilderungen und zahlreichen kleineren Vorhaben steht der Beginn der großen Parkerweiterung an.

Reha-Bereich für besonders schwere Fälle

Diese soll nicht nur zur Vergrößerung der bestehenden Fläche dienen, sondern unter anderem einen Reha-Bereich für besonders schwere Tierschutzfälle und eine Eingewöhnungsstation beinhalten. Besonders für gerettete Bären wie den jungen Agonis, der als Welpe in Albanien für touristische Zwecke misshandelt wurde und unter starken Nachwirkungen leidet, ist das neue Areal als Ruhebereich gedacht. Trotz des Rekordjahrs 2020 bereitet der anhaltende und nicht kalkulierbare Lockdown dem Tierschutzprojekt große Sorgen. Seit November fallen die Einnahmen komplett weg, was für die gemeinnützige Einrichtung, die anders als Tierparks oder Zoos keine staatliche Unterstützung bekommt, eine große Belastung darstelle.

Jede Woche zähle nun, und wenn der Lockdown weiter anhalte, könne das fatale Auswirkungen für Mensch und Tier haben. "In dieser schweren Zeit konnten wir auf bärenstarken Rückhalt sowohl im Team als auch von etlichen Unterstützern bauen. Dafür sind wir unendlich dankbar. Wir hoffen sehr, auch mit unseren großen Vorhaben 2021 Unterstützung zu erhalten, denn diese Erweiterungen sind wichtiger denn je, um künftig mehr Tieren zu helfen und unseren geretteten Tieren vor Ort die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen", wird Sabrina Reimann in der Pressemitteilung zitiert.

Zurzeit befinden sich acht Braunbären, zwei Luchse und sechs Grauwölfe in den zehn Hektar großen, naturbelassenen Freianlagen. Alle Tiere wurden aus Tierschutzgründen aufgenommen, um sie verhaltensgerecht unterzubringen. Durch die Interaktion zwischen Wolf und Bär sollen sie rehabilitiert werden.

Weitere Informationen unter www.baer.de

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