Die Hochzeit des Paares musste anders ablaufen, als geplant. (Symbolfoto) Foto: imago images/AFLO/Yosuke Tanaka/AFLO via www.imago-images.de

Ein Paar in Indien hat sich trotz der Coronainfektion des Bräutigams nicht von der Hochzeit abbringen lassen und geheiratet – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und in blauen Schutzanzügen.

Ratlam - Kein Land ist zurzeit so schwer von der Coronapandemie betroffen wie Indien. Die Behörden in Neu-Dehli melden jeden Tag neue Höchstwerte bei den Neuinfektionen und den Todesfällen. Auch die Hochzeit eines Paares aus Ratlam war von der Pandemie betroffen. So infizierte sich der Ehemann vor der Hochzeit mit dem Virus – davon abgehalten ihre Hochzeit zu feiern, hat die Infektion das Paar allerdings nicht.

In einem Video der Hochzeit ist zu sehen, wie das Paar, gehüllt in blaue Schutzanzüge, seine Hochzeit feiert. Auch alle Gäste tragen Schutzkleidung, um keine Ansteckung zu riskieren. Im Video ist das Ehepaar beim Saptapadi zu sehen, welches den Höhepunkt der indischen Hochzeit-Zeremonie darstellt.

Dabei wird der Sari der Frau mit dem Schultertuch des Ehemannes verknotet und die beiden tanzen siebenmal um ein Feuer herum. Nach der siebten Umkreisung gilt die Ehe als rechtskräftig.

Normalerweise folgt nach der Hochzeitszeremonie ein rauschendes Fest mit vielen Gästen. Es ist auch nicht unüblich, dass eine indische Hochzeit sich über mehrere Tage erstreckt. In Zeiten der Pandemie musste das Ehepaar aus Ratlam darauf verzichten.

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