Der Trossinger Stadtkämmerer Axel Henninger gibt ein Rechenbeispiel für Schulen und erklärt, welche Unwägbarkeiten es bei der Löhrschule gibt.
Wie Stadtkämmerer Axel Henninger ausführte, kostet jeder Schüler an den Trossinger Bildungseinrichtungen die Stadt durchschnittlich 1540 Euro, das sind die Ausgaben für Heizung, Strom, Gebäudereparaturen, Sekretariat, Hausmeister und Ganztagsbetreuung (ohne Lehrervergütung).
Insgesamt 2564 Kinder und Jugendliche besuchen in Trossingen eine Schule in städtischer Trägerschaft, so die Information.
In den Kindergärten der Stadt werden 67 Kinder unter drei Jahren und 723 Kinder ab drei Jahren betreut, die Stadt zahlt dafür im nächsten Jahr – auch den kirchlichen und freien Trägern – 4,5 Millionen Euro, das sind umgerechnet 5696 Euro pro Kind.
Neuer Kindergarten
Bei den Investitionen steht immer noch der Neubau eines weiteren Kindergartens im Raum, wobei noch nicht klar ist, wo er entstehen soll. Irion deutete jetzt aber an, dass der Kindergarten auch in angemieteten Räumen eingerichtet werden kann.
Für den geplanten Neubau der Löhrschule am Schulzentrum soll es im kommenden Jahr einen Architektenwettbewerb geben, für den 200 000 Euro ausgegeben werden, informierte der Stadtkämmerer. Hinter diesem gewaltigen Schulbauprojekt stehen aber Unwägbarkeiten.
„Das Land hat mit einem Federstrich die Werkrealschule abgeschafft, keiner weiß, was das für die Schülerströme bedeutet“, sagte Bürgermeisterin Susanne Irion. Möglich ist beispielsweise, dass die Löhrschule einmal in die Realschule integriert wird.
Immerhin wurden in den Herbstferien die noch nicht sanierten Fenster der Löhrschule ausgetauscht und auch für die Jalousien wurde der Auftrag erteilt, damit die Situation für Schüler und Lehrer in der Übergangszeit erträglich wird.