Der Suizidversuch von Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat zahlreiche Menschen bewegt. Sein Revolver ist inzwischen unter Verschluss.
Der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp äußert sich nach seinem Suizidversuch vom Juli 2025 erneut. „Mein Revolver, den ich aus Sicherheitsgründen hatte, ist nicht mehr da“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Sein Sohn Wolfgang Grupp junior habe diesen unter Verschluss. Auch den Jagdschein hat Grupp nicht mehr, wie er erklärte.
Bereits einige Wochen nach seinem Suizidversuch hatte sich Grupp per Brief geäußert. Darin hieß es unter anderem: „Ich bin im 84. Lebensjahr und leide an sogenannten Altersdepressionen. Da macht man sich auch Gedanken darüber, ob man überhaupt noch gebraucht wird. Ich habe deswegen auch versucht, mein Leben zu beenden.
Grupp weiterhin bei Trigema im Büro
Schon damals machte Grupp auf das Thema Depressionen aufmerksam: „Meine Bitte an alle, die an Depressionen leiden: Suchen Sie sich professionelle Hilfe und begeben Sie sich in Behandlung.“
Grupp nimmt laut dpa inzwischen Medikamente. Er arbeitet weiterhin im Unternehmen mit Hauptsitz in Burladingen (Zollernalbkreis) mit. Bereits 2024 hatte er Trigema an seine Kinder Wolfgang Grupp junior und Bonita Grupp übergeben.
Hilfe per Telefon und im Netz
Suizidgedanken
sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 und unter www.telefonseelsorge.de. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: www.suizidprophylaxe.de.