Wolfgang Grupp mit seinem Sohn Wolfgang junior (links), seiner Frau Elisabeth und seiner Tochter Bonita (rechts) Foto: dpa/Christoph Schmidt

Wolfgang Grupp hat sich entschieden. Er gibt die Geschäftsführung bei Trigema in Burladingen ab. So äußert sich der Unternehmer zur Nachfolge.

Wolfgang Grupp übergibt die Geschäftsführung bei Trigema in Burladingen. Seine Tochter Bonita und sein Sohn Wolfgang Grupp junior sollen übernehmen. „Meine Kinder können das“, sagte Grupp in der SWR-Landesschau. „Sie müssen das können, und sie sind so erzogen, dass sie auch selbstverständlich die Nachfolge gerne antreten.“

Er habe Vertrauen in Bonita und Wolfgang Grupp junior – „und wenn sie es anders machen, ist das auch in Ordnung“, erklärte Grupp.

Ende des Jahres will er den Chefposten abgeben.

Trigema-Chef: Entscheidung hat steuerliche Gründe

Grupp hatte bislang erklärt, dass nur ein Kind die Geschäftsführung übernehmen solle. Es war die Rede davon, dass er seine Trigema-Anteile zunächst an seine Frau Elisabeth überschreiben wird.

Dass es nun anders kommt, begründet der Firmenchef mit steuerlichen Gründen. „Dann müsste ich wesentlich mehr Schenkungssteuer bezahlen – und wir sind ja schwäbisch veranlagt“, so Grupp.

Grupp: weiter bei Trigema in der Firma

Bonita und Wolfgang junior verstehen sich Grupp zufolge blendend. „Irgendeiner wird auch federführend sein“, das würden die Nachfolger untereinander vereinbaren.

In Rente will Wolfgang Grupp jedoch nicht gehen, weiter bei Trigema in der Firma sein. Die Verantwortung müssten dann aber seine Kinder übernehmen.