Bei der EGT wird zweimal pro Woche getestet.Foto: EGT Foto: Schwarzwälder Bote

Corona: Freiwillige Schnelltests bei der EGT werden sehr gut angenommen

Die EGT-Gruppe testet ihre Beschäftigte regelmäßig. Die freiwilligen Schnelltests werden laut der Unternehmensleitung sehr gut angenommen.

Triberg. Seit Kurzem sind Unternehmen verpflichtet, ihren Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einen Corona-Test im Betrieb anzubieten. Bei der EGT Unternehmensgruppe wird bereits seit Anfang April zweimal pro Woche getestet, teilt das Unternehmen mit.

Als Betreiber von kritischer Infrastruktur gehört es für die EGT eigenen Angaben zufolge zum Standard, sich für mögliche Krisen zu wappnen. Bereits zu Beginn der Pandemie seien personelle und technische Maßnahmen getroffen worden, um der Verantwortung in der aktuell außergewöhnlichen Situation gerecht zu werden.

Die Geschäftsleitung der EGT-Gruppe hat sich deshalb schon vor der offiziellen Testverpflichtung entschieden, ihren Beschäftigten Schnelltests anzubieten. "Wir weisen unsere Beschäftigten immer wieder auf das Testangebot hin und bitten sie, sich regelmäßig testen zu lassen, um sich und andere zu schützen", erklärt Erik Hugel, Geschäftsführer der EGT Energie GmbH und Pandemiebeauftragter der EGT-Gruppe. "Die Teilnahme ist freiwillig, das Angebot wird sehr gut angenommen."

Die Tests werden laut EGT an zwei Tagen pro Woche gemäß der gültigen Hygienevorschriften im Gesundheitsbereich des Unternehmens durchgeführt. Die Tests finden während der Arbeitszeit statt. Montags testet medizinisches Fachpersonal des DRK-Ortsvereins Triberg-Schonach bei der EGT, donnerstags testen geschulte Mitarbeiter. Zudem hat das Unternehmen einen täglichen Bereitschaftsdienst eingerichtet, der im Bedarfsfall kurzfristig Tests erledigen kann. "Das Testkonzept sieht im Verdachtsfall vor, dass die Betroffenen direkt isoliert und zu einem PCR-Test geschickt werden", sagt Jens Buchholz, Vorstand der EGT AG. "Die Kosten für die Testaktion sind nicht unerheblich, die Gesundheit und der Schutz unserer Beschäftigten hat für uns aber oberste Priorität", erklärt er.

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