Der stellvertretende Jugendleiter Jan Rotter (rechts) ist stolz auf den Triberger Nachwuchs, der sich bei der Deutschen Meisterschaft hervorragend geschlagen und sogar einen Einzel-Meistertitel mitgebracht hat. Die Sportler sind (hinten, von links): Berkay Agyar, Ali Uhedri, Ferdinand Said Sahin, Hüseyin Ildir, Levent Ay sowie (vorne, von links) Mustafa Kiliclioglu, Lukas Wolber, der Deutsche Meister Hamza Ayaz und Reto Dold. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Wichtige Erfahrungen haben die jungen Triberger Ringer bei den Deutschen U14- und U17-Meisterschaften gemacht – und mit Recht sind sie stolz, wieder einen Deutschen Meister in ihren Reihen zu haben.

Der Sportverein Triberg hat wieder einen Deutschen Meister und gehört in der U17-Altersklasse im griechisch-römischen Stil zu den Top 8 Vereinen in Deutschland.

 

Bei den U17 Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil kürzlich in Reilingen (Nordbaden) bewiesen die Triberger Teilnehmer nicht nur Kampfmoral, sondern auch ausgesprochenes Können – unter 159 Teilnehmern erreicht der Sportverein Triberg mit vier Teilnehmern den achten Platz in der Vereinswertung.

Reto Dold, Hamza Ayaz (beide 42 Kilogramm, Ferdinand Sahin (48 Kilo) und Berkay Agyar (92 Kilo) vertraten die Farben des Sportvereins. Dabei erkämpften sich Reto Dold und Ferdinand Sahin jeweils einen hervorragenden sechsten Platz. Berkay Agyar verpasste nur knapp die Medaille in seiner Gewichtsklasse. Der Wasserfallstädter zeigte seine Klasse schon im ersten Kampf, bei dem er den amtierenden Deutschen Meister John Kromm vom AC Werdau, Sachsen, schlug.

Wieder einen Deutschen Meister im Ringen

Nach weiteren zwei Siegen stand er im Finale. Erneut stand ihm hier der Deutsche Meister des Vorjahrs gegenüber, der sich aufgrund des Halbfinales (Pool-Erster gegen Pool-Zweiter) wieder zurück ins Finale gekämpft hatte. Auch dort behielt Hamza in einem spannenden Kampf die Nerven, kämpfte taktisch clever und gewann am Ende deutlich mit 7:2 Punkten – die Stadt Triberg hat somit wieder einen Deutschen Meister im Ringen.

Die Talentschmiede unter dem Wasserfall erntet nach dem Rückzug aus der Bundesliga 2017 auch national nun die ersten Früchte. Nur wenige Tage später folgten mit fünf weiteren Ringern der Triberger Bulldogs die Deutschen U14 Meisterschaften.

Im freien Stil in Ladenburg vertraten Lukas Wolber ( 41 Kilo) und Ali Khedri (57 Kilo) den SV Triberg, im griechisch-römischen Stil in Witten waren Mustafa Kiliclioglu (44 Kilo), Hüseyin Ildir und Levent Ay (beide 52 Kilo) dabei. Lukas Wolber und Ali Khedri (Freistil) schieden leider frühzeitig nach den ersten beiden Runden aus dem Turnier aus. Mustafa Kiliclioglu erkämpfte sich als jüngerer Jahrgang einen guten sechsten Platz

Dabei konnte er wichtige Erfahrungen für das kommende Jahr in der Altersklasse U14 sammeln. Hüseyin Ildir erkämpfte sich bei seiner ersten DM-Teilnahme einen guten fünften Platz.

In der U14-Altersklasseunter den Top 6 Vereinen

In der selben Gewichtklasse schrammte Levent Ay um Haaresbreite an einer Medaille vorbei und belegte einen starken vierten Platz. Der Sportverein Triberg 1898 gehört damit in der U14-Altersklasse im griechisch-römischen Stil zu den Top 6 Vereinen in Deutschland.

„Unser Konzept, uns auf den eigenen Nachwuchs zu konzentrieren, beginnt sich auszuzahlen“, sind sich SV-Vorsitzende Murat Sen und der stellvertretende Jugendleiter Jan Rotter einig – letzterer sprach auch für Jugendleiter Yasin Ildir, der beim Gespräch krankheitshalber fehlte.