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Triberg Zukünftig nur noch 15 Pfarrgemeinderäte

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Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerold Sandner (von links) überprüft in der Pfarrgemeinderatssitzung am Donnerstag genau die Richtlinien für die Pfarrgemeinderatswahlen 2020. Pfarrer Andreas Treuer und Diakon Claus-Dieter Sembach unterstützen ihn bei der Interpretation. Foto: Bolkart Foto: Schwarzwälder Bote

Raumschaft Triberg. Am 22. März 2020 finden in der Seelsorgeeinheit Maria in der Tanne die Pfarrgemeinderatswahlen statt. In der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung wurden dazu die Richtlinien festgelegt. Vorsitzender Gerald Sandner stellte die beiden relevanten Möglichkeiten vor. Zum einen könnte der nächste Pfarrgemeinderat nach dem Mehrheitsprinzip von einer gemeinsamen Liste gewählt werden. Alternativ könnte die unechte Teilortswahl Anwendung finden, die jeder der fünf Pfarrgemeinden eine sichere Sitzanzahl garantiert.

Die Meinungen zum Verfahren gingen auseinander. Einerseits plädierten einige Räte und Pfarrer Andreas Treuer sowie Diakon Claus-Dieter Sembach für das einfache Wahlrecht mit einer Mehrheitsliste. Die Christen der Seelsorgeeinheit müssten eigentlich soweit sein, über die eigene Pfarrei hinaus zu blicken und die gesamte Einheit bewerten zu könne, so der Tenor.

Auf der anderen Seite gab es Stimmen, die sichere Plätze für jede Pfarrgemeinde forderten. Im Laufe der weiteren Neuausrichtung der Kirchenstrukturen wird es zu weiteren Zusammenfassungen kommen, erläuterte Gerald Sandner, ob es dabei 2025 wieder Pfarrgemeinderatswahlen geben wird, erscheine derzeit mehr als fraglich.

Nach intensiver Beratung, entschied sich der Pfarrgemeinderat mehrheitlich für die Beibehaltung der letzten Wahlform und wird im nächsten Jahr wieder mit der unechten Teilortswahl die Mitglieder bestimmen lassen.

Einstimmig fassten die Räte den Beschluss, für jede der fünf Pfarreien drei Sitze zu garantieren. Damit wird sich der Pfarrgemeinderat von derzeit 20 auf 15 Mitglieder verringern. Die geringe Bereitschaft, sich für den Pfarrgemeinderat aufstellen zu lassen ist dafür der Grund.

Für den Wahlvorstand konnte die Schonacher Hauptamtsleiterin Jennifer Hopf gewonnen werden, Daniel Schätzle ist ihr Stellvertreter. Marlene Hummel übernimmt die Schriftführung, Raimund Rösler und Kornelia Kammer sind die Beisitzer. Einstimmig bestätigte der Rat diesen Wahlvorstand. Bis zum 26. Januar 2020 werden nun Kandidaten gesucht. Nach ihrer Wählbarkeitsprüfung wird die Kandidatenliste veröffentlicht. Bisher haben sich drei Pfarrgemeinderäte entschieden, nicht wieder zu kandidieren.

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