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Triberg Stadt setzt auf bewährten Partner

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Gemeinsam mit Erik Hugel (von links), dem Technischen Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, und dem Vorstand der EGT, Jens Buchholz, setzt Bürgermeister Gallus Strobel seine Unterschrift unter den neuen Gaskonzessionsvertrag. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Für die nächsten 20 Jahre ab 1. Januar 2021 ist der Gaskonzessionsvertrag zwischen der Stadt Triberg und der EGT Energie GmbH ganz offiziell unter Dach und Fach.

Triberg. Bürgermeister Gallus Strobel unterschrieb den Vertrag gemeinsam mit Jens Buchholz, Vorstand der AG und zugleich einer der Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, sowie dem Technischen Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, Erik Hugel, als Schlussakt eines langen Verfahrens, das, wie er betonte, allein die Stadt mehr als 10 000 Euro für Rechtsberaterhonorare gekostet habe.

Die Stadt und er als Mitglied des Aufsichtsrats der EGT begrüßten es sehr, dass man mit dem Partner EGT einen erneut 20 Jahre laufenden Vertrag über die Nutzungsrechte des Gasnetzes bekommen habe. "Hier, im Stammland der EGT, wäre es eine Schande gewesen, wenn ein anderer hier zum Zuge gekommen wäre", betonte Strobel. "Das Ausschreibungsverfahren für den neuen Konzessionsvertrag war sehr aufwändig und wäre ohne juristischen Beistand nur schwer zu bewältigen", erklärte der Bürgermeister – was erst durch die Liberalisierung des Energiesektors notwendig wurde. Die professionelle Begleitung habe ein rechtssicheres Verfahren ermöglicht, was für eine 20-jährige Laufzeit unabdingbar sei. "Wegen der hohen Investitionen wäre eine kürzere Vertragslaufzeit unsinnig", räumte Strobel ein.

Zunächst habe es auch weitere Interessensbekundungen gegebenen, letztlich habe dann aber der "Platzhirsch" das einzige reelle Angebot abgegeben. Nach der Bestätigung der Rechtsaufsicht erfolgte nun die Unterschrift. Er sei nun froh, mit der EGT Energie GmbH erneut den verlässlichen Partner zu haben, der die Gemeinde seit etlichen Jahrzehnten energietechnisch begleitet – und er hoffe, dass man die vertrauensvolle Zusammenarbeit erfolgreich weiter führen könne, räumte auch der Vorsitzende Jens Buchholz ein.

Dass man nun wieder bei der EGT ist, sei beruhigend, schließlich wisse man um die Verlässlichkeit des Konzessionärs, der in den nächsten 20 Jahren das rund 62 Kilometer Mitteldruck-Gasleitungen umfassende Gasnetz auf einer Fläche von etwa 20 Quadratkilometern mit rund 970 Ausspeisungspunkten nicht nur betreut, sondern auch weiter ausbauen will. Bis dato umfasst die transportierte Gasmenge im Netz, das nicht ausschließlich von der EGT genutzt wird, jährlich eine Leistung von etwa 45 Gigawattstunden (GWh). "Wir setzen die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde sehr gerne fort", so Buchholz. Auch er freue sich, am Stammsitz der EGT weiterhin mitarbeiten zu dürfen. Hugel betonte: "Die Stadt Triberg setzte bisher großes Vertrauen in uns und unsere Arbeit – diesem Vertrauen wollen und werden wir wie gewohnt auch in Zukunft gerecht werden."

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