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Triberg Sanierung des Freibads verschiebt sich

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Foto: Archivfoto: Eich

Triberg - Das Waldsportbad soll nach einer bisherigen Planung für rund 5,88 Millionen Euro generalsaniert werden. Hierfür hofft die Stadt Triberg auf eine Bundesförderung. Doch eine Entscheidung über die Fördermittel hat sich erst mal verschoben.

Ursprünglich rechnete die Stadtverwaltung bereits im Oktober vergangenen Jahres mit einem Förderentscheid, nachdem schon im Sommer der Antrag auf Bundesmittel gestellt worden war. Doch dann wurde im Dezember vom Bund mitgeteilt, dass der Förderrahmen um weitere 100 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro erhöht wird und die Antragsfrist auf 19. Dezember 2018 verlängert wurde, informiert Hauptamtsleiterin Barbara Duffner. Den weiteren zeitlichen Ablauf habe der Bund noch nicht terminiert.

Zeitplan "schwimmt"

Das bringt den Zeitplan für Triberg ins Schwimmen. Ursprünglich wollte die Stadt zügig mit der Sanierung am 15. August beginnen, wenn die Badesaison in Triberg größtenteils vorüber ist. Das sei nun in diesem Jahr nicht mehr möglich, verweist Duffner, dass die Sanierung nicht im Haushaltsplan für 2019 enthalten sei.

Auch wenn die Förderzusage demnächst erfolge, müsse die Investition und das Vorgehen beraten und gegebenenfalls im nächsten Haushalt 2020 eingeplant werden. Angenommen, die Investition sei dann für 2020 vorgesehen, solle der Badebetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Vorstellbar sei, die Arbeiten von Mitte August bis zur nächsten Badesaison zu realisieren. Aber letztlich müssten die Beratungen mit dem Gemeinderat abgewartet und dort der genaue Zeitplan erstellt werden. Auch eine Zwangspause auf der Baustelle durch einen längeren Wintereinbruch sei vorstellbar, was die Bauarbeiten und den Zeitplan verzögern würde.

Hoffnung auf Förderung

Auch wenn sich der Förderentscheid nun verschiebt, hofft die Stadtverwaltung nach wie vor auf eine Zusage. Die Millionen-schwere Baderneuerung ohne Förderung umzusetzen, sei "sehr schwierig", so Duffner. Die Bundesförderung liege für die bewilligten Projekte bei immerhin 45 Prozent. Die für das Waldsportbad angedachte Sanierung fällt umfangreich aus und umfasst die Erneuerung der Becken, des Gebäudes und der Technik. Seit Bestehen des Waldsportbads seit dem Jahr 1935, also seit 84 Jahren, habe es zwar Sanierungen gegeben, aber keine Generalsanierung, so Duffner. Diese lasse sich nicht "auf ewig hinausschieben" und müsse die nächsten Jahre erfolgen. Unter anderem habe sich das Becken zum Teil gesenkt, und die Folie sei porös. Der Badebetrieb sei aber nach wie vor möglich. Doch mittelfristig müsse investiert werden.

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

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