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Triberg Olympia-Trikot hilft junger Ringerin

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Olympia-Trikot gegen Cash: Mike Pfaff, Vorsitzender des Sportvereins Triberg, überreicht Weltklasse-Ringerin Aline Rotter-Focken einen dicken Scheck, der der krebskranken Jung-Ringerin Svea Martin zugute kommt (Bild links). Aline Rotter-Focken in Aktion bei der Weltmeisterschaft in Kasachstan (rechts). Fotos: Sportverein/Caliskan Foto: Schwarzwälder Bote

Bereits im Januar wurde die Triberger Ringerin Aline Rotter-Focken durch die sozialen Medien auf eine Spenden-Sammelaktion vom sächsischen Ringerverband für Svea Martin aus Zschopau im Erzgebirge aufmerksam. Die 13-jährige Kämpferin leidet am Ewing-Sarkom.

Triberg. Die junge Sportlerin hat also Knochenkrebs an der Hüftschaufel. Schnell entstand die Idee, für das Mädchen eine Sonder- Spendenaktion zu starten. Aline Rotter-Focken begann im Sommer, ihre Original-Weltmeisterschaftstrikots über die sozialen Medien zu versteigern.

Fans und Betriebe beteiligen sich

"Die Ringerfamilie in Deutschland ist zwar kleiner als in anderen Sportarten, aber in solchen Fällen sehr ­loyal und hält immer zusammen", erklärt Aline Rotter-Focken. Es meldeten sich unerwartet viele Fans, Vereine und Betriebe auf die Versteigerung, doch ein Verein schlug sie alle um Längen: der Sportverein (SV) Triberg. Insgesamt 15 Familien und das gesamte SV-Vorstandsteam taten sich zusammen, um einen größtmöglichen Betrag zu erreichen, und so waren sie schon nach wenigen Stunden die mit Abstand Höchstbietenden. Um dennoch auch die anderen hohen Bieter nicht zu verlieren, entschlossen sich Aline und ihr Mann Jan Rotter, dem SV Triberg einfach ein "Extra-Trikot" zu stellen, so bekam der Verein im Gegenzug noch mehr Zeit zum Sammeln.

Sportverein überreicht Scheck über 1000 Euro

Und so wechselte an diesem Wochenende Alines Original-Olympiatrikot von den ­Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro den Besitzer: Mike Pfaff, Vorsitzender des SV Triberg, übergab der Sportlerin im Gegenzug einen Scheck über 1000 Euro für die junge Svea. "Das ist eine wahnsinnige Summe, die ich niemals für eins meiner Trikots erwartet hätte. Svea wird sich unglaublich freuen", ist sich Aline Rotter-Focken sicher.

Auch hier zeigt sich, trotz weltweiter Corona-Pandemie und allen Unsicherheiten zum Trotz, was der Sport alles schafft. "Der SV Triberg und seine Verantwortlichen wünschen Svea nur das allerbeste und eine schnelle Genesung und hoffen, dass sie ihr mit dem Geld eine kleine Portion extra Kraft für Ihren Kampf gegen den Krebs geben konnten", so der Vorsitzende im Namen des Vereins.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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